Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Einundsechzigftes Kapitel.

Der Kaiser kommt in ToSkana an. — Schwache der neuenRegierung Ferdinand des dritten. — Eerrachtungen^vonRicci'« Geschichtschreiber.

Der Kaiser kam gegen die Mitte April 17Y0 an.Die Einwohner von PiStoja beeilten sich sbm eine Bitt-schrift zu überreichen, daß man ihnen ihren Bischof aufimmer abnehmen möge: die kalte Art, Womit sie empfan-gen wurden, erfüllte sie, so wie auch den Magistrat, dersie bisher unterstützt hatte, mit Furcht. Sie waren alle aufein« streng? Behandlung gefaßt, und glaubten am Beste»daran zu thun, wenn sie fn ihrem bisbmgen Ungehorsam,dem sie schon so viele Siege verdankten, beharrtcn; demdie Siege der Rebellen in den Niederlanden, und derSchrecken den die französische Revolution einflößte (ob-gleich in ihren Grundsätze», vv» denen hier obwaltendenmönchischen Umtrieben gänzlich verschieden) ein neue«Gewicht gaben.

Leopold empfing dagegen den verfolgten Bischof auf«ine ganz andere Weise: er versprach demsrlben seine»vollen Schgtz, und sagte ihm, daß nicht« unterläßet»werden würde, um seine Angelegenheiten zu seinem Vor-theil zu beenden, hinzu setzend er zweifle nicht an besiegGelingen ').

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