Band 
[Erster und zweiter Band.]
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benehmen sie durch ihre Geständnisse mittelst materiellerund geschriebener Beweiße in Verlegenheit zu setzen. Dienahmen ihre Vorsichtsmaßregeln als wahre Mönche, in«dem sie sich der Gchmeicheley, der Doppelsinnigkeit, desBetrugs und der Lüge bedienten. Am t6. Juni 1781kam Potentini, Prior der Dominikaner, nach PiStoja umRicci zu besuchen und versprach ihm, nachdem er sichäusserlich sehr eifrig gestellt halte, alle Bücher und Papiereder Mönche plötzlich in ihren Zellen in Beschlag nehmenzu lassen. Er that dieß auch wirklich; als aber Ricci denTag darauf nach Prato grenz, um diese wichtigen Akten«stücke zu untersuchen, so sagte ihm derselbe Pvrentini erhabe schon gestern alles verbrennen lassen. Man mögesich hier erinnern, daß dir Dvonamici eingestanden, daßsie schon zehen Jahre früher von den Dominikanern denBefehl erhalten habe, alle Papiere, die a!§ Beweis gegendicselbigcn diene» könnten, zu verbrennen, namentlichaber eine Chiffcr die zu ihrem gehcimcn Briefwechsel mitdem Kloster gedient hatte, und die Belehrung für dieBeichte der Nonne» enthielt, eine Belehrung deren Zweckwahrscheinlich darinn bestand, diesen Gebrauch so zwang»los, und zu gleicher Zeit so .angenehm als möglich zumachen *).

Vierundvlcrjigste Note.

(44) Der Doktor LongincllI bat mir, (sagt Ricci) gestanden,daß cr die Sophismen der Bnonamici nicht habe iviberle»gen könne».... als durch den sichtbare» Beystand Gottes-

Folgendes schrieb der Abt Lvnginelli an den Bischof

») Abbe Mcngoni Note 7- übcr Riccis Brief an txu Pahst,vorn 25 . Juni.