Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
288
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von ihr, daß sie mir die besagten Bilder einhändige, wassie auch augenblicklich und ohne den mindesten Anstandthat.

Die Gelehrigkeit, die sie seit einiger Zeit gegen denErzbischof und die Personen die ihr Unterricht ertheilen,bezeugt: verspricht mir den glücklichsten Erfolg. DieBuße die sie sich ohne Gepräng Und Prahlerei auferlegtund wovon ich nur zufällig etwas erfuhr, da sie ihrerWache verboten hat, irgend jemand etwas davon zu ent-decken, läßt mich hoffen, daß ihre Bekehrung aufrichtig ist."

Diese Hoffnung wurde völlig zu Wasser, wie e« fol-gender Brief deweißt, der unglücklicherweise der letzte ist, denkonginelli über diesen Gegenstand schrieb, und der zu nochgrößerem Unglück das letzte Aktenstück ist, das wir von' diesem Prozeße besitzen.

Wir haben alles was in unsern Kräften stand, an-gewendet, um das Protokoll von dem Verhör, von wel-chem konginelli spricht, aufzufinden, da« ein großes Lichtüber die Strafbarkeit der Mönche verbreitet hätte, wennüberhaupt hierüber noch der mindeste Zweifel obwaltenkönnte, und glauben versichern zu können, daß die Ak-tenstücke die der gewissenhafte Abbe Leopold übergab, mitnach Wien kamen, als dieser dem Kaiser Joseph auf demThron folgte; oder zu derselben Zeit aus den Gründenzernichtet wurden, die Longinclli in seinem Briefe anführt;und so werden wir wohl auf immer einiger MaterialienMehr beraubt seyn, die zur Kenntniß des unergründlichenLabyrinths des menschlichen Herzens führen können.

Am 9 . Februar 1782 schrieb Louginelli an den Bi-schof von PiStoja r).

1 ) Lottere äiverse äol »762, 1o. iZ.

yusuto al «leposto ädla Luvnsmid, die V. 8.