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heiliger geschafft nitt bewysen möchte, der selb sol dannethin si'ns pre-digens still stan, vnd er vnd ander übertratter dises gebotts, vnserschwerren vngnad vnd straaff erwarten. Zü vrkundt vnd vestem be-stand, mitt vnserm vffgetruckten Jnsigel verwaret. Datum Viti vndModesti. Ano 1523.
66. Zwingli gägen Eydgnossen verklagt verantwort sich.
Die Eyr- der iarrachnung gemeiner Eydg: zü Baden, ward Zwingli
Ne'isckvcr: vercklagt, das er geprediget hatte, die Eydgnossen verkoufftind das Chri-köiiffer. stenlich blüt, vnd frassind das Christenlich fleisch. Sömliche klag wardin die abscheyd genommen. Dorum Zwinglj sin Antwurt, in einemtruckten bogen, vff den tag gen Bern, der imm Höwmonat gehalltenward, von des Franzosen wagen, schickt, zeigt an, wie imm in demvnd anderem vngütlich beschach, embod sich rachts, so man an innettwas zü sprachen hatte.
67. Wenn zum ersten Zürych in Misch getoufft worden.
Vnnerstiin- der enderung der religion, vnd abthän der mißbrüchen, was"n r-rVyl^ uitt das minst, das vff Bapstische wys, in der kylchen, alle ding inchen. Latinischer, dem gemeinen man vnnerstandigen, sprach gehandlet wur-dent. Dorumm Zwingli sampt andern pfarreren, dem ernstlich nach-trachtetend, das dise sach, nach der Apostolischen leer, I. Corinth. 14,ouch wurde verbesseret. Vnd ward ein formm zü touffen gestellt inTütscher sprach, vnd vff Laurentij den 10 August!, mitt Verwunderungvnd wolgefallen viler lüthen, zum ersten toufft, zum Grossenmünster.Vnd was das kind Vlrychen Aberlis. Die formm des touffs, onebeschwerren, Saltz, güsel*) oder stoub, crützgen u. crisem, ist zü fin-den, in der kylchen ordnung der kylchen Zürych.
68. Fraich von Sickingen vmmgebracht vnd vil Schlösser vmmkert.Huttenus gestorben.
Frans von disem Sumer bekriegtend die L fürsten, pfaltz, Hessen, Trier,
Slcktngen. _
unreine Mischung vorzüglich von Flüssigkeiten. Hier vielleicht Weihwasser.