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Erster Band.
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oder argem lyst hinyn gebracht, sunder eintwäders, durch vnserer vor-faren vnwüssenheit, oder' durch vnfal der zyten, darus erwachsen, dasmencherley durch den gantzen vmmkreis der Christenheit angenommen D,e Chor-ist, das eben sowol zü änderen vnd zü besseren bedörffte, alls hie vn-ser gestallt vnd wäsen. Hierumm sind wir vrbüttig vnd bereit, mit derrefor-radt vnd hilff eines ersammen radts, euch mitt der rege! der heyligen mation.gschrifft sömliche ding zü ernüweren endern vnd verbessern, wie dasallernächst by der leer vnd regel Christi vnsers Herren sin mag.

Hieruff wurdent ettlich vß einem ersammen radt begärt, die dahulffind radtschlagen, wie das gestifft möchte reformiert werden.

Sömlich früntlichen anbringens was ein ersammer Radt so froo, daser durch den Bürgermeister antworten ließ, des früntlichen fürtragswöllte ein ersammer radt dem Propst vnd Capittel zü güten, nimmermeer vergaffen, sunder allwäg gemessen lassen. Dann von allten zytenhar, wie die Historien zügend, hat dises gestifft grossen gwallt, ia hoch-müt geüpt, ist der o verleit vnd Bürgeren Zürych, fast beschwerlich rin.

Darzü nieman nüt hat dörffen thün noch darwider ützid fürnemmen.

Vnd wurdent zü Propst vnd Capittel zü radtschlagen von demRadt verordnet, Herr Marx Röyst Bürgermeister, Gervld EdlibachSeckelmeister, M. Rodolff Binder obrister Meister, vnd M. Jos vonChüsen. Vnd beschach das imm September dises 1523 iars. Was nunvon disen gesetzt vnd geordnet was, ward durch den truck geöffnetnachvvlgender wys.

71. Ein Christenlich ansähen vnd ordnung von den ErsammenDurgermeister vnd Nadt und dem grossen Nadt der StattZürych, such propjt vnd Capittel zum Grossen Münster da-selbs, von der priesterschafft vnd Pfründen wägen rrmässenvnd angenommen zü lob Gottes vnd der Seelen Heil.

Im 1523 iar des 29. Septembris.

Alls dann nächster tagen, die wirdigen geistlichen Herren, Propst vndCapittel der Stifft Sant Felir vnd Regien, zü der propsty Zürych,vor vnsern Herren Bürgermeister vnd Rädten, durch ir Bottschafft er-schynnen, vnd inen anzeigt, wie sy vß gütem gemüt, durch das gött- Begaben»«».lich Wort, das sich allenthalben vffthüt, hierzü gereiht, sähend vnd er- Chorherren,kennend, die mißbrüch, deren sy nitt anfänger, sunder allso an sy ge-langt, die aber mitt der hilff Gottes, wol in besser ordnungen güts

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