Band 
Erster Band.
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das Evangelium predigind. Anders wo das nitt beschähe, wurdintvnser Herren einen dar setzen. Vnd sunst lasse man yederman by demlähen siner Pfründen blyben. Wo aber Mangel vnd beschwerd an einemPriester were, es sye predigens vnd anderer fachen halb, also das einPriester nitt thäte das er thün söllte vnd sich gezimpte so mögend irvnd ander mitt sömlichen beschwerden kummen für vnser Herren. Vndwas sich dann vnser Herren deßhalb vff verhören beider teylenerckendt,darby sol es blyben. Vnd anders sollend ir keinen Priester noch LähenHerren nitt nödten.

Vmm den 13 artickel der also luth wo Jarzyt vnd derglychengestifften gesetzt sind, vnd aber letzt nitt me begangen werdent, dasman einem yeden, der daran gäben hat oder si'nen erben ob er nittin läben wäre, das sin oder das siner vorderen gewesen ist widergäbenvnd veruolgen lasse. Vnd wo aber nieman vor Handen were der söm-lich gestifft gethan hätte, ouch kein rächter erb me über were, das selbiggut solle man armen lüthen verordnen vnd gäben in yeder kylchhöry.Ist vnser Herren Antwort, daß sy erwägind daß in fry hingäbnen-tern, dvrumm Versicherung, Vrbar vnd Jarzyt bücher vnd bewärt-del sind, fast vnrichtig wurde einem yeden sine guter wider gäben:vn das sömliche fry hikrgäbne güter von göttlichem rächten den armengehörend. Dorumm so wöllend vnser Herren mitt üch handle» wie da-oben imm 6 artickel bestimpt ist. Doch das vnser Herren dannmal den kylchhörinen von sömlichen gütern gönnen werdent, soll denarmen in der kylchhöry dienen, oder gemeinem nutz der gantzen kylch-höry warten, vnd behallten werden. Vnd sol von sölichem ouch iär-lich einem Vogt rächnung beschähen.

Von des 14 Artickels wägen, das niemandes keinem vogt höwnoch holtz gällt, vogtkorn, füterhaber me sölle gäben, vnd niemandeskeinen vogt weder vff die Vogthy noch ab der Vogthy sölle surren.Ist vnser Herren Antwort, das es alles sölle blyben by den Sprüchenvnd vrbaren wie von alter har. Aber einen vogt vff vnd ab für-ren diewyl deren von Andelfingen spruch zügipt, das sy das nitt schul-dig, sunder deß erlassen syend, sölle es darby blyben. Vnd diewyl dergraffschafft Kyburg spruch dorumm gar kein lütherung gipt, sölltind sydeß ouch fry erlassen sin. Vnd möge sich ein vogt gägen inen hallten,das sy imm sömlichs gütwillens thügind. Vnd was man imm alsogützwillens thüge, das lassend vnser Herren beschähen.

Vff den 15 Artickel des in Halts, wo zwen mitt einandren vneinswerdent, vnd das selbig in den 4 wänden vereiniget vnd sy wider einswerdint, das da nieman kein büß sölle gäben. Ist vnser Herren Ant-wort, das es sölle blyben by den Sprüchen. Dann vnsere Herren mitt

18 *

Iartit.

Schuld denVögthen ge-hörig end»ff vndabfuren.

puren trspann rich-ten lassen.