Band 
Zweiter Band.
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deß gloubens vnd Verglichen dingen halb vnbekümmert vnangezogen vndvngeschmacht lassind.

Zum 4 das sich die von Vnderwalden aller pündten Pflicht vndEyden, die sy wider der Stetten Zürych vnd Bernn glauben gemachtvnd gethan, oder noch machen oder anzünemmen vnderstan möchtend,es sye gagen Herren Stetten Landen oder lüthen, frömbden oder heym-schen, gantzlich abthügind vnd entziehind.

Zum 5 das die von Vnderwalden den glouben den die Stett an-genommen, nimmermer durchachtind, noch das durch ander lüth ver-schaffind oder verhalffind. Deßglychen nimmermer, so man darwiderthün vnd handlen werde, nieman darby sitzen.

Zum 6 das die von Vnderwalden gen Feldkyrch oder an andereort ryten, vnd an denselben enden wider vnsern glouben prakti-zieren vnd handeln verzihind vnd darvon abstandint-

Zum 7 das die von Vnderwalden die vngehorsammen abtratnenbannyten vnd ander vrsacher vergangner vffrür, in irem land nitt ent-hüllten noch dulden, sunder söllent sich deren gantzlich entschlahen vndverzihen.

Zum 8 das die von Vnderwalden die Pensionen myet vnd gabenabstellind. Ouch die selben nimmer mer namind, vnd frömbder Herrenmüssig gangind.

Zum 9 söllend die von Vnderwalden all vogthyen in den gemeinengraffschafften herrschafften vnd gepreten einist »sberhin lassen gan, alsodas sy keinen vogt die zyt da hebind noch setzind.

Zum 10 Laß die nächsten 10 iar die von Vnderwalden in keinervnser Eydgnossescher handlen vnd fachen tagen, vnd sunst in keinenradten vnd thaten sitzen, sonders sömliche zyt ir stimm vnd whal ver-loren haben.

Zum 11 das die von Vnderwalden vmm all obgeschribne artickelbeiden Stetten Zürych vnd Bernn brieff vnd Sigel gaben, der gestallt,wo sy oder die iren, deren articklen einen oder mer nitt hallten, dasdann diser frid sin sölle.

Zum 12 vnd letzten von wagen vnd belangend beider Stette diserfach vnd Handlung halb erlittenen kosten, das die von Vnderwaldendenselben allen vßrichten vnd abtragen söllind.

Hiemitt gäbend wir üch gwallt vnd befalch mitt sampt vnsern Eyd-gnossen vnd christenlichen Mitbürgern von Bern, über Visen Handelsitzen, vnd darüber radschlagen, damitt ein friden der vns vnnach-teylig vnd vnuerwyßlich vnd die Eer Gottes vnd sin heyligs Wort,darinn ouch bedacht, beschlossen vnd angenommen werde. Vnd wassy also radtschlagend, das selbig söllend vnsere Gesandten vns geschrifft-