Band 
Zweiter Band.
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sen wärind, Die wellend wir hiemit nit abgethon, noch sy daruonkrängt, Sünder so verr die der eer Gotts, deß nächsten nutz, vndVerbesserung vnsers zerbrochnen läbens, ouch abstellung der lästerendienlich, vnd vnsern Christenlichen ptzungen, Mandaten vnd ordnun-gen nit zewider oder abbrüchig sind, gern, vnd by jren wirken be-sten lassen. Doch wo nit von altem här sunder gewicht, das da vn-ser gewicht nun Hinfür brucht, vnnd das fleysch allenthalben, kein ortvßgenommen, Stett vnnd Dörfferen durch alle lanndtschafft hin-weg, mit glychem Pfenning, lut vnsers fleyschrodels, vnd nit thürerweder verkoufft noch bezalt werde.

Glycher gstalt, diewyl vns ouch anlangt, wie sich etlich in vnsern Wldertöulandtschafften der jrrigen sect der Töuffern über vnser schwäre Mandatvnd verbott nit kleiner vnftr Verachtung vnd ynfürung schädlicherjrrsals anzemaffen, vnnd darin« verwickle« vnderstandind, Ouch et-lich der vnsem jnen fürschub vnnd vnderschlouff gebind, sy ynzüchind,enthaltend, vnd sich jrer jrrseligen leeren, winckel predigen vnd heimli-chen versamlungen gnoß vnd teylbar machind. Vnd dann dise sect Zerrüttung aller Oberkeyten vnd güter Regimenten zum höchstendienstlich. So gebietend wir nochmaln zum thüristen treffenlichsten vndernstlichesten, so hoch, trüwlich vnd vatterlich wir yemer sollend, kön-nend vnd mögend, Das sich mengklich by hocher vnd schwarer vnserstraff vnd vngnad von Visen schädlichen versamlungen vnd jrrigen lerenabzühe, deren niemants anhange noch statt, jnen ouch keinerlcy hilff,vnderschlouff, platz noch fürschub gebe, sy nit vffenthaldte, huse oderHerberge, ouch keinerley gemeinschafft, noch gesellschafft mit jnen für-nemme, Sunder mengklich sich jren rüwige, vnnd gäntzlich entschlache,

Dann wir deren vnuerdacht sin, sy ouch inn vnseren Landen vnd Ge-bieten schlechts nit lyden, noch gedulden wöllend. Vnd gebietend ouchdarumb zum aller höchsten allen vnseren Landtsässen, zügehörigen vndverwandten, vnnd mit nammen allen vnsern Ober vnd Vnderuögten,

Weyblen, Wägern, Richtern, Gerichten geschwornnen Eegoumern,vnd Pfarrern, wo sy die erfaren mögend, vnns by jren geschwornnenEyden zeleyden, sy niendert zegetulden noch fürkommen zelassen, Sun-der angends jnen zegryffen vnd vns züüberantwurten: Dann wirdie Töuffer, jre gönner vnnd anhänger lut vnser satzungen an jremläben, vnd die so jnen fürschub thünd, sy nit leydend, verjagend, odervns fängklich züfürend, nach jrem verschulden, als lüth die trüw vnndeyd an jren Herren überfaren Hand, on gnad straffen, daran niemandtsschonen. Wir wöllend ouch das die Pfarrer, deßglychen die Vnderuögt,

Eegoumer vnnd Amptlüth die yhenen so sich eygner vermässenheyt ongwaltsame der Oberkeyt vsß etlicher bywonung von« einanderen absün-