Band 
Zweiter Band.
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gmeinlich mit einanderen beherschend, berürend, so lyb vnd gät, walt-lich fachen, die oberkeit vnd beherschung antraffe, je zyten das meerWirt, das meer solle bliben, vnd dem statt gethan, vnd nüt darwidersolle gehandlet werden, doran welttind sy syn vnd dran kommen, vndwas do zemal vil güter wortten vorhanden vnd als richtig, Wie aberdem statt gethan vnd gelabt sige, habend jr oben zum teil gehört, vndgabend vch das euch ermaßen.

So nun die fach also stadt, das wir nit wüßend ob vnser Eid-gnoßen von Zürich vnd ander ir mithafften, die pündt vnd landsfri-den an vns haldten, vnd vns by recht vnd by dem meeren bliben la-ßen wellind oder nitt, diewyl wir den landsfriden müßenhaltten vnd vns deße nie gewideret, sonder gern gethan, vnd jrvnd etliche andere ordt mee wüßend, wie hoch wir dess costens halbangesucht, damit wir den gabind, das nit wyter vnrüw entstünde, vndwie jr darnach doran gsin das man den landsfriden such an vns söltegehalten haben, Dess alles ermanend wir vch zum höchsten, diewylvns söliche schwäre Handel begegnend, das ir mit allem ernst darin sa-hind, vnd so vil darinnen handlind, damit der landsfriden nit nun mitwortten, sonder euch mit den wercken an vns gehaltten werde, Ervor-derend vnd ermanend vch alles dess so vwer vnd vnsere geschwornepündt vswysend vnd vermögend, ouch als die so den landsfriden Handgeholffen machen. Das ir vns hilfflich vnd bystandig, dorab vnd dransigind, damit die von Zürich vnd jr mithafften, dahin gewisen werdint,das sy der pündten landsfriden gelabind, vnd dess rechten noch lutder pündten gstatten, vnd tagen ein meer ein meer bliben laßen wellind,als sy ouch von gütlichem vnd waltlichem rechten schuldig sind; vnddas jr mit sömlichem ernst darinnen handlen wellind, wie dann vch dasals frommen Eidsgnoßen züstadt, vnd wie wir vch dess gantz wolvertruwend, Damit wyter vnrüw, vnfrid, tödtlich krieg, Zerrüttungvnd verderbung einer löblichen Eidgnoschafft nitt darus erwachse. Dannwir sölichen gwalt der mit vns vnder dem schyn dess fridens gebrucht,vnd also heimlicher wys dess vnseren entsetzt, nit erliden könnend nochmögend. Dann wo es nit verbesseret, so werdent wir Mittel, stag vndwag suchen, damit wir vns vor gwalt beschirmind, vnd by dem vnse-ren bliben mögind, Darzü helffe vns die helig dryfaltigkeit.

Vnd begarend von vch vnseren lieben Cidgnoßen der fünf ordteneiner entlichen antwort, ob ir vns rächt halffen, vor gwalt beschir-men , vnd hilfflich darob vnd doran syn wellind, damit vnd sölichergwalt vnd fachen so mit vns gebrucht werdent, abgeschaffet, damitt wirby den pündten, by dem landsfriden, vnd by allem dem darzü wir rechtHand, beliben mögind.