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Dritter Band.
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inen ein rechtstag bestimmen, wie der vßgangen abscheyd wyßt, vnndder Landtfryd vermöge, dann ir Herren vnnd Oberen sölichen khosten,vß allerley vrsachen nitt nochlaßen khönnend, daruff der bemeltten vn-ser lieben Eydtgnon. von Zürych vnnd Vernn betten sy wie vormallntugenlich, vnnd vff das errnstlichist, mit den früntlichisten wortten ge-bctten, das sy die 5. ortt, von fryd, rüw liebe, vnnd eynigkeit wylleninen sölichen khosten göttlichen nachlaßen vnnd gen inen vffhaben, daswerde fruchtbare trüw. liebe, vnnd fründtschaft gebären, vnnd bringen.Vnnd wo darzü ire Herren vnnd Oberen sölichs vm sy die 5. ortt mitlyb vnnd gütt khönnind verdienen, vnnd beschulden. werdend sy deßwyllig vnnd gneygt syn, wie sy dan vormalln offt mit einanderenlieb vnnd leyd erlitten vnnd getrüwlich lyb vnnd gütt an ein Eydtgno-schaft gsetzt, das sy das fürhin mitt hilff deß almechtigen gotts thüaweüind. daruff bemeltt vnser Eydtgnon. der s. ortten botten geannt-wurttet, das sy die früntlich pitt so vff nechsten tag beschächen, getrü-lich ann ire Herren vnnd oberen gebracht, die aber keins wegs von sö-lichem khosten stan khönnind noch wellind. deßhalb sye nochmalln irfiüntlich beger ann vnser lieb Eydtgnon. von Zürich vnnd Bernn bot-ten, sich zü enntschließen ob sy befälch, vnnd gwalt habind mitinensömlichs khostens halb göttlichen zeuberkhummen, das inen das aller-liepst sige. Doruff vnser Eydtgnon. der beyden Ekelten Zürich vnndBernn botten redtent, diewyl vnser lieb Eydtgnon. von den 5. orttenvon ir pitt wegen von sölichem kosten nit stan. Habend sy befelch züloßen vnnd göttlichen hierin» zehandlen, vff das vnser lieb Eidtgnon.der 5. orten botten inn langem erzelt, annfenncklich wie inen wideralles recht dickten, vnnd ire geschworn« pündt, von irem Christenlichenglouben, Fryheitten, vogthyen, grechtikeytten vnnd alttem harkhummenwellen trinngcn, vnnd darzü inen die profandt vnnd fehlen khöuff ab-gschlagen, dadurch sy sammpt irem vych, vnnd der Nutzung so bannenkhummpt deß sy sich erneeren, große thürj vnd manngel an Saltz,khernen wyn, vnnd anderem» so der gmeyn armm mensch nottürfftiggewesen erlitten, deßhalben sy vß Hungers nott, zü kriegklicher em-pörung größlichen verursachet, dann sölichs inn irem erlyden nitt meegsyn sige, deßhalben inen byllicher wyß sömlicher khost erleytt vnndvergeltten werde. Vnnd als wir der dryen Ortten, nammlich GlarusFryburg Appenzell rhattsbotten sölichen Handel gehört vnnd verstanden,habend wir sy vß befelch vnserer Herren vnnd Oberen sy zü beydensytten tugenlichen, vnnd vff das ernnstlichist ankeert vnnd gebetten,nämlich sy vnser lieben Eydtgnon. von den 5. ortten botten, diewyl irHerren vnnd Oberen von keins güts noch gelts wyllen vßzogen nochkrieget; sunder allein das sy by iren gschwornen pündten fryheitten,