Von den secondären od. Flötzformationen. 31?
Bergbau entblößt, ein Stamm von 5< hoch und maßL' im Durchmesser.
Die Pflanzenreste in den Kohlenlagern selbst sind oft vonbedeutender Größe. In dem westphälischen Kohlengebirgekommen Stämme vor, flach gedrückt, welche den Schich-ten parallel, 50 ^ bis 60 ^ lang sind und in den Streckender Gruben sieht man Stücke von 40 < Länge, ohne einenatürliche Endigung. In dem Cveigleith - Steinbruche beiEdinburgh hat man einen 47^ langen Stamm von demobersten Ende bis zur Wurzel gefunden, dessen Rinde inKohle verwandelt war. In Nordengland sind I-epiäo-äenära von 20 bis 45 < Länge und 41/^ Durchmessergefunden worden.
Der Charakter der, der Kohlengruppe eigenthümli-chen Pflanzen setzt ein Klima, mindestens so warm, alsdas jetzige der Tropen, voraus. Da jetzt die Pflanzenderselben Classen an Größe in wärmeren Gegenden zu-nehmen und die Kohlenpflanzen ihre jetzt belebenden Ge-genstücke bedeutend an Größe übertreffen, so ist es wahr-scheinlich, daß sie einem noch wärmeren Klima, als dasjetzige der Tropenländer, angehörten. Gewiß erstrecktesich zu derselben Zeit eine ähnliche Vegetation über einengroßen Theil von Europa und Nordamerika. Ein ähn-liches Klima mußten jene Gegenden haben,' und zwarwenigstens tropisch, wenn nicht ultratropisch. Die Frage,ob die südliche Hemisphäre zu gleicher Zeit ein ähnlichesKlima hatte, ist daher sehr wichtig, denn alsdann mußeine gemeinsame, jetzt unbekannte Ursache eine solcheGleichheit des Klimas hervorgebracht haben, worauf wiraber jetzt leider noch nicht zu antworten vermögen.
Organische Reste des Steinkohlen-gebirges.
Von den im Steinkohlengcbirge vorkommenden orga-nischen Resten sind die meisten Landpflanzen, mit denen