Bon den Übergangsformationen. 31S
der frühesten Bewohner derselben aufgezeichnet ist, ange-sehen werden.
Die Übergangs - Felsarten sind die hauptsächlichstenLagerstätten der metallischen Erze, die sowohl auf Gän-gen, als auf Lagern in manchen Gebirgsarten dieserClasse weit häufiger, als in den primitiven Gebirgsartenund in den meisten Flötzgebirgen vorkommen, weshalbsie auch Ganggcbirge genannt werden.
Die Geologen sind verschkedener Meinung wegen derGrenzlinie zwischen dem Flötz- und Übergangsgebirge, in-dem einige die Kohlengruppe noch zum letzteren rechnen.Wir wollen uns hier nur auf die Grauwackengruppe be-schränken, da sie einerseits die ersten Versteinerungen undandererseits Schichten zeigt, welche mineralogisch vonmanchen krystallinisch-primitiven Gesteinen nicht zu un-terscheiden sind.
Die Grauwackengruppe.
Syn. Grauwacke.— Grauwackcnschiefer.— Grau-«ackenkalkstein, Übergangskalkstein (älterer Übergangs-kalkstein).
Bereits weiter oben ist bemerkt worden, daß der viarock in einigen Gegenden in die Grauwacke übergeht, und daßdie.Ursachen, die diese letztere Ablagerung hervorbrachten,nicht plötzlich an diesen Punkten unterbrochen wurden,sondern sich allmälig veränderten. Unter solchen Verhält-nissen kann der via reck als oberstes Glied der Grau-wackengruppe angesehen werden, wie es auch wirklich vondeutschen und französischen Geologen geschehen ist; welcheMeinung, wo beide in einander übergehen, auch ganzbegründet ist. Es hängt daher nur von den Verhältnis-sen des Vorkommens des Olä reck ab, ob er zur Grau-wackengruppe gerechnet werden kann oder nicht. Sinddie Grauwackenschichten gehoben und aufgerichtet und voneinem rothen Sandstein oder Conglomerat abweichend be-deckt, welche ihrerseits von dem Kohlenkalkstein gleichför-