sr Einleitung.
te« Körper« «übertrieben. Demnach kann man sich in einemKörper unzählig viele schwere Punkte vorstellen.
§.75. Erklärung- Die Theile eines Körperssind dergestalt mit einander verbunden, daß sie sich nichttzhne äußerliche,- mindere oder größere, Gewalt von ein-ander trennen lassen. Dieser Widerstand gegen die Tren-nung der Theile, oder der Zusammenhang der Theileunter einander, heißt ihre Eohäsion.
Da diesesdusammenhalten, welches sich der Tren-nung der Theile entgegengesetzt, aus der bloßen Träg-heit der Körper nicht folgt: so muß eine Ursach davonvorhanden seyn, welche es auch sey, und diese heißt C v-häsionskraft, vis cohadionis, durch welche die em-under berührenden Theile gleichsam einander anziehen,Da diese Kraft uns völlig unbekannt ist, so müssen wiruns blos an thre'Wirkungen halten, welche uns veran-lassen, die Körper in verschieoxne Arten abzutheilen.
§. 76. Erklärung. Durch den größer« undmindern Zusammenhang der Theile entsteht der Unter-schied zwischen festen, iblida, und flüssigen, fluida,Körpern. Fest ist der Körper, wenn zur Trennungseiner Theile eine merkliche Kraft erfoderl wird; fl ü s,si g aber, wenn seine Theile mit der kleinsten fast nn-merklichen Kraft sich verschieben lassen, wobey er jedochals eine zusammenhangende Masse im Ganzen und inseinen Theilen erscheint»
Z. E.- Aüsdcm Wasser schwimmen stählerneNadeln, Goldblättchen und dergleichen, wenn man siesubtil auflegt, da dann ihr Gewicht nicht hinreicht, dieCohäsr'on der Wassertheilgen aufzuheben. Auch in deri uft erhält sich der Vogel, der mit den Flügeln schnel-ler aufschlägt, als die Lust ausweichen kann.
§.77. Anmerkung 1. Der Unterschied zwischen festen«ud flüssigen Körpern hüt keine bestimmte Gränzen; ja er scheint