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Cursus der angewandten Mathematik oder der physisch-mathematischen Wissenschaften / verfasset durch Johann Friedrich Lorenz
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s* Radwelle und Rolle.

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2. Rad und Getriebe.

S. 68-71-

Z. Abtheilung der Räder.

72.

4. Verhältniß der Kräfte.

75 - 75 .

5. Verhältniß der Umläufe»

76. 77 .

6. Verhältniß der Wege.

78-8».

Die Rolle.

einfache Rolle.

1. Erklärung

81.

2. feste und lose Rolle.

8-. 83.

Z. Verhältniß »er Kräfte.

84. 85.

4. Verhältniß der Wege.

86.

>. Ausammeugefttzte Rolle ober Flaschenzug.

1. Erklärung.

87.

2. Verhältniß der Kräfte»

88.

Z. Verhältniß der Wege.

> 8g.

4 Praxis für Flaschenzug und Ramme.

90.

§* 58' Erklärung. Eine W inde oder Rad-1welle, Rad an der Are, axis in peritrochio, ent-steht, wenn ein Cylinder AB, die Welle, welcher mitden Zapfen c, d in den Zapfenlagern oder Pfan-nen e, f ruhet, mittelst des Rades 6, H, oder derSpeichen ab, gh, oder der Kurbel dmkn §. 36»(wo m k der Hebelöarm, und k<n der Angriff ist, je«nerder Bug, und dieser das Horn heißt) umgedrehtwerden kann, so, daß stch ein daran befestigtes Seil umdenselben wickelt, und die daran geknüpfte Last K in Be-wegung gebracht wird.

§.59. Anmerkung. Die Las! kaun an der Welle freyherabhängen, oder mittelst der Rollen mancherley beliebige Ach-tungen erhalten. Auch kann die Last, oder jeder andere Wi,verstand, auf mannigfaltige Arten an der Welle wirken, diejedoch alle auf obige Vorstellung zurückgeführt werden können.

§. 60. Erklärung. Die Radwellen stnd theilsliegend oder wagrecht, und heißen Haspeln; theilsstehend oder vertical, und heißen Göpel. Jene wer-den Radhaspeln, Kreuzhaspeln, oder Horn-haspeln genannt, je nachdem die Kraft mittelst des

Rade-