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Cursus der angewandten Mathematik oder der physisch-mathematischen Wissenschaften / verfasset durch Johann Friedrich Lorenz
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478 XIII. Chronologie.

§. 88» Zusatz. Die Ostergränze schwebt zwischendem 2 r. März und l 7. April. Wäre nun irgend ein«mahl jener ein Sonnabend, dleser ein Sonntag: so fieldas zeikiaste Ostern den 22.' März, und dae spätesteden 25. April. Demnach kann Ostern auf 35 verschie-dene Tage fallen, und es gibt also z; mögliche Kalen-der, welche sich alle in Rüdigers immerwährendem Ka-lender, Utpzig 1789 befinden, und, wie daselbst gezeigt,auf 7 Grundkai. nder, nach den 7 Sonntagsbuckstabeneingerichtet, zurückführen lasten, indem i" em- r ReiheVon 35 Jahren jedem Sonntaaseuchst.chen 5 Oftnn zu-gehören, welche sich aus der Bnckstabcnlafil der Mo-«are März und April /. 54. ergeben.

§. 89» Erklärung. Unbewegliche Festeheißen, die jedes Jahr auf einerley Monatskag fallen;bewegliche, die keinen festgesetzten Monatslag hatten.

§. 90. Die beweglichen Feste richten sich alle«ach dem Osterfeste.

1. Vor Ostern fallen folaende Sonntags rück-wärts: Palmarum, Judica, lärare, Oculi, Remi,nisccre, Quadragesima, oder Invocavit, Quinquage-

, fima, over Estomiht, Sexagesima, Septuagesima,And die Sonntage nach Epiphanias.

2. Nach Ostern folgen die Sonntage: Quastmo-doqeniti, Misericordias Domini» Jubilate, Cantate,Rogate, Eraudi, Pfingsten, Trimtatis, die Sonn-tage nach Trinitatis, und die 4 Adventssonntage vorWeihnachten.

§. yl. Unbewegliche Feste sind die übrigen,die man aus jedem Kalender lernen kann. Einige dervornehmsten sind:

Ja». 1. Beschneidung Christi.

6. Heil. 3 Könige, oder Epiphanias.

Jan.