Z. Dioptrik. 119
IIT. Beym Meniscus, wenn g den Halbmesser der
zfs
eoncaven Seite bedeutet, wird p
Denn g ist
— 2i'g 2 f g
negativ und > 1, folglich p = ——
— (g— 0 ■ B - f
IV. Beym biconcaven Glase, wo 5 so wohl als g2 f g
negativ ist, wird p— —also negativ. Wenn— (f~rg)
nämlich (Dioptr. Fia. 107.) der einfallende Strahl E Mmit des Hohlglaseö Are L D parallel gehl: so ist 1 ^der zum zweytenmal gebrochene Strahl, der rückwärtsverlängert, die Are vor dem Glase in F schneidet. Ebendies gilt von allen übrigen Strahlen, die mit der Areparallel und ihr nahe einfallen. Demnach ist F der Punkt,woraus sich die Strahlen, wie N H zerstreuen, oder einZerstreuungSpunk k punctum ciirpersus,ver auch derBrennpunkt deS Hohlglases heißt, aber blos geo-metrisch ist, virtuelles. zum Unterschiede des physi-sch e n bey der Linse (Dioptr. Fig. 105.), der einSam m«lungspunkt, punctum concursus, ist. BeyderBrennpunkte haben eine entgegengesetzte Lage, welchedurch das positive und negative angezeigt wird.
V. Beym planconcaven Glase, wo snegativund g unendlich ist, wird p = — 2 s.
VI. Beym con cav-c onv exen Glase, wognegativ
und s ist, wird
k
— 2fgf —g *
§. 3 0. Zusatz 5. Die drey ersten Arten der Glä-ser §. Z?. haben eine positive, die drey letzten aber einenegative Brennweite. Und dies ist allgemein für jede
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