i. Astronomie.
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Minie, bey unverändertem Winkel mit Rk, erblicktwird, also auch u> einem Greift herumzugehen scheint,der seinen Mittelpunkt und Pol in PK hat.
F. 7. Erklärung. Man errichte im Mittel-26.punkte deS Auges C einen Stab oder dergleichen, dersich mit seinen Zapfen in d- n Zapfenlagern so umdrehe,daß eme daran bemerkt? Linie LP in der Ebene des Win-kels OLL der r§. Figur mit dem Horizonte den §. 5.gefundenen Winkel RCP mache, und beym Umdrehen• des Stabes in dieser Lage unverrückt bleibe. An die-sem Stäbe lasse sich ein Fernrohr so befestigen, daß dieVisirlinie jeden beliebigen Winkel mit L k mache , undbeym Umdrehen des Stabes, wie die Seite eines ge-raden Kegels, in dem jedesmahl erwählten Winkel un-verrückt bleibe. Eine dergleichen Vorrichtung heißt ei-ne parallactische Maschine, an welcher D, E,FFixsterne; K, M, N tie Mittelpunkte ihrer Kreise; undKD,ME, NF deren Halbmesser sind; die Lage der Li-ste L k aber auf das schärfste gesucht seyn muß. .
§.8. Zusatz 1. Alle Sterne scheinen bey ihremtäglichen Umlaufe Kreise am Hinnnel zu beschreiben,deren Mittelpunkte und Pole in einer gemeinschaftlichenLinie, der Axe PQ liegen, folglich einander parallelsind. (Gem. Geom. $. 363.)
§ 9. Zusatz 2. Es seyen (Aflron. Fig. 116.)uu, st die Paralleikreise für zwey Fixsterne, dererr« ei-ner in den Horizont tritt, der andre über ihn bleibt»Hat man nun mittelst der parallactischen Maschine denletzter» Stern durch den Bogen s t so weit man kann,verfolgt: so läßt er sich in der folgenden Nacht wiederin s sehen, und durch den nämlichen Bogen wieder ver-folgen, daß er also während der Zeit den ganzen Kreissts, der ganz über den Horizont fallt, durchgegangenseyn muß. Nun habe man den ersten Stern durch den
Bo-