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Astronomische Wissenschaften.
§. 14Z. Anmerkung. Obige Formeln von §. 139, ansind ansKZssners Aufangsar'iüden der angewandten M-ri-em.1 Abtheil. Göttin« 1792. S- 385. genommen. Eine noch be,guemere Darstellung findet man in dessen weiterer Ausführungder marh. Geogr. Göttin« 1795- S. 45g. sq.> welche daherhier noch mitgetheilt werden soll.
§. 146. Andere Auflösung der Aufgabein §. IZY.
I. Aus §. iZY. ista-j-x — a . secae, folglich x —a (sec cc — 1). Setzt man nun die Größe eines Erd-grades — n Einheiten eines gewissen MaaßeS; die Lan-ge des Kreisbogens von 1° —g — 0,01745329 (Gem.Geom. §. 406.), also n — a g j und lec « — 1 —
1
tang |« , tang«, wie sich aus lec « "- (Trigon.
cos«
n
§. 20. II.) ableiten läßt: so istx — —. rang | « .
II. Zst nun die Weite c ^ a . « §. 154., folglich
c c. g
«*.=:— = —gegeben: so findet man x unmittelbar
3. n
aus obiger Formel.
III. Zst « unmittelbar in Graden gegeben: und man
will x in geographischen Meilen wissen : so fetze mann —:5400 2700 2700
-—- —- r-y da dann X =-tang \ cc . tang cc.
2 it n »
IV. Zst cc so klein , daß man den Winkel selbst an-
n
statt seiner Tangente setzen darf: so ist x — —. f .« 2 ,
C' g Z C a
m ct 2 — -, nach II., also x — —. ßg, und c 2 =z
n 2 n
n.x
—, wie §. 14s,. gefunden worden.
5 g
§. 147*