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Flora der Mark Brandenburg und der Niederlausitz : Versuch einer Naturgeschichte der Mark Brandenburg und der Niederlausitz; Pflanzen / von Johann Friedrich Ruthe
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Moossrcngel. 29

^ben. Er stirbt von unten nach oben ab, und häufig stehen dichte^asen frischgrünender Stengel auf ihren eigene» abgestorbenen, ela-stischen, polsterartigcn Ueberresten. Selten fehlt er oder er ist dochs° klein, daß man von seinem Dasein sich nicht deutlich überzeugenaa», z. B. bei Luxbanini» spll^IIs. Er isteinfach, »z-m^lex, wenn er keine Aeste treibt: (kol^trlclmm);ästig, rsmozüs, wenn er verschieden ästig ist.

2 . Verwirrt-ästig, intricstus, wenn die Aeste ohne alledeutliche Ordnung stehen und von mehreren beisammenstehen-den Stengeln in einander verwebt und verwirrt sind:(Ll^poum rutsbuium).

k>. Gefiedert, doppelt gefiedert, plumulslus, pennstu»,liipinnstuo etc., wenn die Aeste in 2 gegenständige Reihengeordnet sind, und nicht selten sich wiederum auf dieselbeWeise verästeln: (ü^pnum 6rist» csstreosi»).c. Baumartig, fienäroiäeus, wenn er aufrecht steht, anseiner Spitze einige Aeste treibt und so einem Bäumchen

ähnlich wird: (Elimscnum stemlroiäes).liegend, äecumbens, kriechend, repens, sowohl an der Erdeals an Bäumen u. s. w.

Aufrecht, erectus: (kol^tri'clium).

. Den Stiel, worauf die Frucht der Moose sitzt, nennt man" 0 °rste, gets. Gewöhnlich ragt sie deutlich und weit hervor, und^springt entweder aus den Blattwinkcln, seitlich, lsterslis, oderaus der Spitze des Stengels, gipfelständig, termioslis. Häufigacht sie einzeln; bei einigen Arten findet man aber auch mehrere."schein, eise beisammen, z. B. lVlnium umlulstum. Ihr Grundch von einem bald mehr, bald weniger deutlichen Scheidchen, V»-stmulz, umgeben. Am häufigsten ist sie überall von gleicher Dicke,kadenförmig, ülilormis. Bei einigen Arten ist sie in ein Tel-vchen, t^poxli^sis, erweitert, und bei Lplscimum »mpullsceumM sie selbst eine keulenförmige Spitze. Bei mehreren Artenl sie sehr kurz, oder auch das Tellerchen ist nur noch vorhanden;"gt die Kapsel dann noch oben aus den Blättern hervor, so nennt"an sie vorragend, tlmcs emerss, ist auch dieses nicht mehr der^E'vingesenkt, immer»»: (kimsciim cuspiclstum).d Stiel her Lebermoose, das Strünkchen, ist

^ dkoosstengel häufig sehr ähnlich, doch steht er nie aufrecht, sucht) mehr m die Breite auszudehnen und wird so bei vielen Artenanz blattförmig, dehnt sich auf den Boden liegend in mehrereappen aus und treibt auf der Unterfläche viele Wurzelzäscrchen.

Und stielförmige Strünkchen verästelt sich mehr oder weniger,zwar, weil es liegt, immer seitlich; sonst ohne besondere Ord-