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über die Ausführung der Karle.
Die topographische Karte des Kantons Zürich wird, wie dasnebenstehende Uebersichtsblatt zeigt, in 32 Blättern erscheinenund zwar in lOmal grösserem Maasstabe, so dass die Verjüngung2 i_ beträgt und der Deutlichkeit sowohl als auch des richtigemVerständnisses wegen wird dieselbe mit 4 verschiedenen Farbengedruckt.
Mit schwarzer Farbe werden bezeichnet die Dörfer undeinzeln stehenden Gebäude, die Strassen und Wege, die Grenzendes Kantons, der Bezirke und Kirchgemeinden, die Weinrebenund Waldgrenzen, sowie die Namen und Höhenangaben von leichtaufzufindenden Punkten.
Sämmtliche Wohngebäude werden durch schwarze, eckigeFlächen dargestellt, die, so genau als der Maasstab es gestattet,der Form ihres Grundrisses entsprechen, während für unbewohnteGebäude bloss die Umfangslinien gegeben werden. Bei den Kir-chen wird die Stelle des trigonometrisch bestimmten Thurmesdurch einen kleinen Kreis angedeutet. Gärten werden innerhalbihrer Umfangslinien fein punktirt.
Landstrassen und Fahrwege werden durch 2 parallele schwarzeLinien dargestellt und zwar die vom Staate gebauten Strassendurch stärkere und etwas mehr von einander entfernte Linien her-vorgehoben; minder wichtige Feld- und Waldwege, sowie auchsämmtliche Fusswege dagegen nur mit einer einfachen schwar-zen Linie.
Die Kirchgemeindsgrenzen werden mit starken, kurzen Linienund Zwischenräumen dargestellt. Bei den Bezirksgrenzen ist ab-wechselnd je die zweite dieser Linien, bei den Kantonsgrenzenjede derselben senkrecht durchkreuzt. Wo Gewässer oder Stras-sen die Grenze bilden, sind diese Bezeichnungen abgebrochen.In sämmtlichen Grenzlinien erscheinen die Marchsteine als starkePunkte.
Weinreben werden mit einer feinen schwarzen Linie abge-grenzt und die Flächen innerhalb derselben mit feinen kurzen Li-nien ausgefüllt, die in regelmässiger Beihenfolge zu einanderstehen.
Die Begrenzung der Wälder wird mittelst einer schwarzenfein punktirten Linie angedeutet, ebenso auch die bedeutenderenHäge.
Alle Ortsnamen werden mit stehender Schrift gedruckt, dieNamen der Gegenden, Flüsse, Bäche etc. mit liegender Schriftund bei beiden Schriftarten wird die Grösse der Wichtigkeit derNamen angepasst.
Für Wasserwerke und Fabrikgebäude etc. sind keine beson-dern Zeichen angenommen, sondern es ist bloss ihr Grundrissangedeutet und die Erläuterung, zwar meistens abgekürzt, beige-schrieben. So bedeutet:
M!s Mühle Web.
Spin. Sp. Spinnerei Kttd.
Sg. Säge Bfb.
Sdnzw. Seidenzwirnerei Zglh.
Mch.Wkst. Mechanische Werkstätte.
Weberei
Kattundruckerei
Rothfarb
Ziegelhütte
, Ucbei\si<»lit der Blätter
DER TOPOGRAPHISCHEN KARTE DES 'KANTONS ziTRIC’ll.
Masstab = t : 200000.
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Jedes Blatt der Karte wird gemäss dem vorliegenden Uebersichtsblatt numerirt und innerhalb seinesRandes für die geographischen Längen und Breiten, Welche von 10 zu 10 Sekunden angedeutet sind, mitden Nummern der ringsum anstossenden Blätter versehen, sowie auch mittelst feinen Durchschnittslinien inder schraffirten Einfassung ersichtlich ist, wie die Karte zum Aufziehen auf Leinwand am zweckmässigstenzerschnitten werden könne.
s) JA
Ueberdiess kommen noch folgende Abkürzungen vor:
Mitt. statt
Auss. —
Inn. —
Gr. -
Kl. -
Mittler
Ausser
Inner
Gross
Klein
df. statt dorfhs. — haushsn. — hausenSchlhs. — Schulhaus(Alterth.) Alterthümer
Die schwarz gedruckten, stehenden Zahlen bezeichnen dieHöhen über dem Meere in Metern und beziehen sich auf die zu-nächst dabei befindlichen Punkte.
Signalpunkte, welche bei der Vermessung gedient haben,sind mit einem kleinen Dreiecke umschlossen.
Mit blauer Farbe werden bezeichnet [die Seen, Teiche,Flüsse, Bäche, Kanäle, Sümpfe und Torfmoore.
Seen, Teiche und Flüsse werden den Ufern entlang schraf-firt, Bäche und Kanäle je nach ihrer Bedeutung mit 1 oder mit 2Linien dargestellt.
Riedter, Sümpfe und Torfmoore erhalten eine feine blaue Pa-rallelschraffur mit unterbrochenen weissen Stellen. Bei den Torf-mooren werden überdiess winkelrecht abgeschnittene, dichtereSchraffuren angebracht.
Mit einem glatten, blassgriinen Farbenton werdensämmtliche Waldflächen bezeichnet, und es wird der Saum der-selben, wie schon oben bemerkt, durch eine schwarze feinpunktirte Linie abgegrenzt.
Mit brauner Farbe werden die zur Erkennung der Erhö-hungen und Vertiefungen der Bodenflächen aufgenommenen Hö-henlinien nebst den zugehörigen Höhenzahlen gedruckt.
Vermittelst der feinen braunen Linien, und unter Berücksich-tigung der schwarzen und braunen Zahlen, lässt sich, so zu sa-gen, von jeder beliebigen Stelle des Kantons die Höhe über demMeere angeben. Da wo eine braune Zahl auf einer braunen Li-nie steht, ist die Höhe über Meer (in Metern ausgedrückt) derganzen Linie entlang durch diese Zahl gegeben. Geht man vonemer solchen bekannten Höhenlinie zur nächstfolgenden über, so
in £ e t H0 e ™. 10 Meter verschie den, und zwar ist diese Linie10 Meter hoher, wenn sie sich einer grossem Höhenzahl nähert,und umgekehrt. Die feinen braunen Linien bedeuten demnachzehnmetnge Hohenabstände, und es lassen sich daher mit Hülfedieser Linien und den in der Karte enthaltenen Zahlen die Höhen-un ersc m e zwischen jeden beliebigen Punkten in Metern ableiten.(Die Einführung des Metermaasses für die Aufnahme der Höhen-za en, sowie auch die zehnmetrigen Höhenlinien, waren von derDirektion der eidgen. Vermessung vorgeschrieben.)
ie braunen Zahlen, welche, wie oben gezeigt, zur Erken-nung er öhenlinien führen, sind lauter Vielfache von 80 Metern.
0 ist as Maass von 30 Metern, welches 100 Schweizerfussengleichkommt, z. B. in den braunen Höhenzahlen 600, 630, 660etc. beziehungsweise 20 , 21, 22mal enthalten, daher diese Hö-enza en auch 20 , 21, 22mal 100 Fuss oder allgemein ganzeHunderter von Fussen betragen.
Hundertmetrige Höhenabstände vom Meere sind durch gebro-chene braune Linien dargestellt. Die zwischen den zehnmetrigenöhenlinien hie und da vor kommenden fein punktirten braunenLinien bezeichnen dazwischen liegende kleinere Terrainunebenheiten.