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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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ins Gebiet der Medizin und Chirurgie gehörenden Ausdrücke, abge-sehen war. Dieser Bereicherung des Textes hätte ich übrigens nichtausdrücklich auf dem Titel des Buches gedacht, wenn mich nicht derUmstand, daß die Oekonomie des Druckes weit die Meisten bei einemflüchtigen Blicke eher auf Verminderung als auf Vermehrung hätteschließen lassen, dazu beredet hätte.

3n Bezug auf viele Wörter möchte wohl von Seite derjenigen,welche auf Sprachreinigung dringen, die Frage aufgeworfenwerden: Wie mag dieser oder jener fremde Ausdruck, für den eineben so bekannter in unsrer eigenen Sprache sich vorfindet, aufge-nommen werden? Allein man wird gestehen müssen, daß nicht nurin Briefen, Romanen, Zeitungen über den Gebrauch leicht zu ent-kehrender fremder Wörter keine große Bedenklichkeit waltet, sonderndaß selbst die berühmtesten Schriftsteller, obgleich jene Zeit längstvorüber ist, wo man mit Zeitwörtern in iren und andern gar ver-schwenderisch war (vgl. Kolke über Sprachreinigung), sich doch bis-weilen gehen lassen, wenigstens gar nicht ängstlich das Ausländischemeiden. Der Verfasser eines Wörterbuches darf daher nicht leichtein gewisses Wort darum, weil ihm für sich die Anwendung desselbenBedenken machen würde, ausschließen. Sehr klug hat in dieser Be-ziehung Heyse, der sich um diesen Zweig der Literatur äußerst ver-dient gemacht hat, dem Titel: »Allgemeines Fremdwörterbuch" bei-gefügt: »Handbuch zum Verstehen und Vermeiden der in un-serer Sprache mehr oder minder gebräuchlichen fremden Ausdrücke"— waS einen Wink enthält, daß die Anführung eines unserer Sprachefremdartigen Stoffes denselben nicht eben unbedingt begünstigt, nochdarauf hinzielt, daß er fort und fort beibehalten werde, daß vielmehrin Hinsicht vieler Ausdrücke gehofft wird, sie mögen durch die zurErklärung beigefügten nach und nach verdrängt werden.

Zn mehrern Beziehungen stimmt hinwieder diese Bearbeitung mitdem in den frühern Ausgaben befolgten Plane völlig überein. Sokonnte ich mich z. B. so wenig, als meine Vorgänger, dazu ent-schließen, alle Eigennamen von Personen aufzunehmen. Daßzwar bisweilen die ursprüngliche Bedeutung derselben berücksichtigt