aä liditnm.
.-»> iil>il»n> (lat.), nach Belieben, nachWillkür und Gefallen.
Ali n,.in<latuin (lat.), auf Befehl.
!>,I margiuem notiren (lat.), auf demRäude anzeichnen.
Admiiiiculti <lak.), triftige Anzeige»,»reiche zur Aufhellung eines Prozesses dienen.Euch.: Admmiculun», eigentl. Hülfs-
Mittel.
ndmiiiistri'rett (lat.), t. verwalten;
2. zudienen, bei heil- Handlungen <z. B.Abendmahlt, ausspenden. — Admini-stration, die Verwaltung, Besorgung.— Adininisirntor, ein Verwalter, Amts.Verweser. — administrativ, verwaltend.S. B. administrative Gewalt, die-jenige obrigkeitliche Behörde, welche dieVerwaltung der Staats-Einkünfte zu be-sorgen hak.
Admiral (eigentlich Amiral, vomarabische» Amir oder Emir, Herr, Be-fehlshaber), 1- Oberbefehlshaber und An-führer einer Flotte, der die Seemacht leitetund anfnbct, eben so ivie der General dieLandkriippen. Daher: ein Admiral-Schiff, d. i. das Schiff, auf welchem derAdmiral ist, das Hauptschiff. Der Bice -Admiral befehligt nur einen Theil derFlotte; unter beide» steht der Con kre-ist d m ical. 2. Der Name einer Art sel-tener Meerschnecken, welche unter allenSchalthicre» die schönsten Farben zeige».
3. Der neuere Name einer Art Schmetter-linge, welche LinnäuS Atalanta nennt. —Admiralität, begreiit alle höher» See-offiziere, bei welchen die Anordnung undFührung deS Krieges zur See steht; See-kriegSrath.
admirire» (lat.), bewundern. — Ad>miration, Bewunderung. — admirädel,bewundernswürdig, wunderschön.
admittiren llat.), hinzulassen, denZutritt gestatten. — admisstbel. was denZutritt erhalten mag, was hiuzugelassenwerden kann; zulaßlich, annehmlich. —Admission - Zulassung, Gestatkung desZutritts, Aufnahme. Daher sagt man voneinem, der den Zutritt zum heil. Abend-mahl erhalte» hat: Er ist admittirt;oder: Er hat die Admission erhallen.
admodire» llat.), l. verpachten, anS-leihen; 2. pachten, in Pacht nehmen. —
Adoplator. 13
Admodiator, Pachter; Verpachtet: einesGutes. — Admodiatio» , Pachtung undVerpachtung von Landereien.
-in ino-i,„„ smit einem zweite» Falle),»ach Art, nach der Weise.
admoniren (lat.), erinnern, ermäh-net,, warnen. — Abmonittoll, Erinne-rung, Ermahnung, Warnung, Verweis.
tldmoviren, (lat.), Herbeidringen, Her-zufuhren.
äs noinin nehmen (lat.), etwas auf-zeichnen, sich etwas merken: aufschreiben,um es nicht zu vergessen. Daher: adno«tiren, nnnotiren, bemerken, aukschrei.be», aufzeichnen, anmerken. — Adnotn-tio» oder Annotation, Anmerkitng, Note.
adnubiliren llat.), umnebeln, um-tvölkeu, verdunkeln.
Adolescenz llat.), das Jünglingsalter.
N(I vcnios oder ns oeuiuni heinonstriere» (lat.), einem etwas klar vor Augenstellen, deutlich machen, so klar beweise» ,als wenn er's mit Augen sehen und mitHanden greife» könnte.
Adonai lbebr.), Herr Gott. — DieJuden, welche aus Aberglauben den NamenJehova nicht ausznfprechen wagen, lesenüberall, wo dieser letztere Namen steht:A d o » a i.
Adonis . bei den Alten , ei» sehr schönerJüngling, Liebling der Venus ldie deshalbden Zunamen Adonaa erhielt.) Daher:er ist ein Adonis, ein ausgezeichnetschöner Jüngling. — sich ndoiiistreii,sich zum Adonis , d. b- hübsch machen, sichputzen- — Adoilis-Roschen, Feld-Ane-mone, Feuerflamme, Brunet-Nöschen. —adomsche Verse, solche, die nur diebeiden letzten Glieder eines Herameters ent-halten, nämlich — ^ — 17.
Z. E. Hüpfet und springet,
Trinket und singet iDenkt im GetümmelAuch an den Himmel.
Adonist, der Krautersammler.
Adopt-rtov (lat.), Wahlvater, der-jenige, der Jemanden an Kindes Statt an-nimmt. — odoptiren. an KuidcS Staktannehmen. — Adoption. Annahme anKindes Statt. — rrdoptiv. ndoptirt,an Kindes Statt angenommen. Z.B. Adopr