36 Antapoplektika.
Mittel gegen die Lustseuche. Eben so:nntaphroditisch.
Antapoplektika oder antapoplek»tische Mittel (griech.), Mittel widerden Schlagfluß.
antarktisch (griech.). südlich: pol»,»niLi-ciicuz , in der Geographie und Sphä-reulehre. der Süd-Pol, der dem Nord-Gestirn Arktos, Bär, oder dem koius.irctwur. d. h. Nordpol entgegensteht.(Siehe Pol.)
antarthritisch (griech.), gegen dieGicht dienlich.
antalihniatisch (griech-), gegen dieEngbrüstigkeit dienend.
^»teccäen» <lat.), (das Vorhergehende),l. das Vorderglied eines Satzes . der Vor-dersatz; 2. Grund, Ursache, Bedingung(das Gegentheil von eonrequenr . — an»tecediren. vorhergehe». — Aiiteceffor,der Vorgänger, Vorfahr. — >» -inieces-rum, zum voraus.
»nle eltipsui» lermiouin (lat.), vor Ab-lauf der bestimmten Zeit-
antecelliren (lat.), hervorragen, sichauszeichnen, übertreffe».
antedatiren (lat.), unter einen Briefoder eine Schrift einen frühern Tag an-setze» als den. an welchem »wn wirklichgeschrieben hat; vordatiren, vorbetagen.
antediluvianisch (lat.), was vor derSündfluth geschehe» ist. — Antedilu-vianer, Mensche», die vor der Sünd-fluth gelebt haben.
s.ntei»elle» , siehe ,V>,tw>»ellc:>.
Aiitepileptica, sieheAntiepileptika.
Anten (lat.), Vordersäule» zu beidenSeite» der Hausthürc.
Antennen, t.die Fühlhörner der In-sekten. 2. Segelstangen.
Antepenultinia (lat.), die vorvor-letzke, drittletzte Silbe eines Wortes.
Anteriorität. siehe Priorität.
Anthelia (griech.), Gegenfonne».
Anthelinintica (griech.), Wurmmit-tel, Mittel gegen die Würmer in den Ein-geweiden.
Anthere (griech 1, Mehrh. Anthe-ren, Staubbeutel, die männlichen Ge<schlechkstheile der Blumen (auf den Stand-
anthropomorphisch.
fade»), welche den befruchtenden Blumen-stand «nthalien.
Aiitholithen tgriech.), Versteinern»-gen, Abdrücke von Blüthen.
Anthologie l griech.), Blumenlese,Auswahl des L>chönsten und Beste», Samm-lung poetischer oder prosaischer Stück« vonausgezeichnetem Werthe.
Anthomologie (griech.), gegenseitigerVertrag.
Anthrnkonieter (griech.). Kohlenstoff-messer-
Anthr-ix (griech^, Pestbeule, Kar-sunkel.
Aiithropogiiosie (griech.), Menschen-kennkniß, Menschenkunde.
Anthropogonie (griech.), Lehre vonder Menschen-Eczeugung, oder bo» derEntstehung der Menschen.
Anthropolntrie (griech), Anbetungmenschlicher Wesen; übertriebene Vereh-rung eines Mensche».
Anthropolepsie (griech.), Parteilich-keit im Urtheile» , wobei man nicht auf daSRecht, sondern auf die Person, oder aufäußere zufällige Verhältnisse und UmständeRücksicht nimmt.
Anthropolithe» (griech ), vermeint-liche versteinerte Menfchenköcper, oder ein-zelne Theile von solche».
Anthropolog lgriech.), Menschenkun-diger , Erklärer der menschlichen Natur. —Anthropologie, Lehre von, Menschen,als einem sowol körperliche» als geistigenWesen, Menschennakurlehre, Menschen-kunde.
nnthroponiorphisch (griech.), derMenschengestalt ähnlich. — AnthropS»morphismus , Vermenschlichung, dieAnivcndung von etwas Menschlichem aufGott; Versinnlichung oder Vorstellung Got-kes in Menschengestalt. So ist es z. B.
1 «in Anthropomorphismus, wenn wiri sagen: znr rechten Hand Gottessitzen, oder von dem Auge Gottessprechen, oder wenn cS von ihm heißt: ersah zn seinen Füßen die schöne Erd'erblühen, in Folge des Wortes, daser sprach. — Airthropomorphite» .solche, die dem höchste» Wesen eine ganzmenschliche Gestalt zuschreiben. — an»