Aquarell.
stein- — aquamarin (Beiwort), meer-1oll grün.
er. Aquarell, Wasserfarbe». Wasserfarben-
0 . Malerei. — Aquarellist. Maler mitj,. Wasserfarben.
Itt 7lquariun« , Aufbewahrungsort derWasser in einer Apotheke; ein Gewölbe,ivorin theils verschiedene Wasser, theils au-dere in Flasche» oder' Fässern enthaltene>», Flüssigkeiten aufbewahrt werden,lat Aquatilie» (lak.), Wasserthierchsn »nd
ge> Wassergewächse.
Aqua tiilta (ital), Wassersarbenart:)e- gewaschene oder geluschte Manier, welche
in durch Hülfe des Aetzens mit Wasserfarbe
>m Kupferstiche liefert, die ganz so aussehe»,
zc> als wären sie mit dem Pinsel aufs Pa-
ul pier getragen.
Aqua toffana (tat.), Schleichgiftwas.in- ser; em langsam wirkendes Gift, das inItalien und besonders in Neapel bereitetl,z, wird; es hat seinen Namen von Toffana.einer Weibsperson, die in der ersten Halstedes xviii. Jahrhunderts sich zuerst in Pa-lermo, hernach in Neapel aufhielt. Die-A ses Gift ist so hell wie gewöhnliches Was-ser. hat weder Geruch noch Geschmack,verursacht allmälige Entkrüfkung und Ab-ih zehcung. deren Ursache mau gewöhnlich erstch nach dem Tode einer Person entdeckt.
Aquavit ( lat. vii.-iis), Lebeus-lsi Wasser; abgezogener und versüßter d. h.
über allerhand gewürzreiche Gewächse,n. Pomeranzen, Zimmet ic- abgezogener und
hernach mit Zuckerwasser vermischter Brannt-u, wein.
Aqueduc, siehe Aquäduct-
Arabesken, auch Moreske» (franz.),Arbeite» in der Manier der Araber: Ver-zieruugeu von Lanbiverk, wobei der Phan-lasse des Künstlers freier Spielraum gelas-sen ist. - arabische Ziffern sind unsere>>, gewöhnlichen Zahlzeichen, weil diese von
;c- den Araber» herstammen.
Arachuoide (griech.), das sogenannteSpinngewebe im Auge.
Arachuolithen (griech.), Spinuen-^ steine, Seesternsteine- — Arach,lologie,
Araneologie, die Spinnenknnde, haupk-sächlich die Kunst aus der Beobacktung derSpinnen die Witterung voraus zu bestim-men.
Archetypus. 45
Aräometer, Areometev (griech.),Wasserwage, Senkwage: ein Werkzeug,durch dessen Einsenknng in flüssige Mate-rien man das eigenthümliche (spezifische)Gewicht derselben bestimmen kann Vergl.Hydrometer, hydrostatische Genk-rvage.
Arak, Arrak (auch Rak), (indianischl,Neisbrannkweiu, aus Reis, Zucker und Ko-kosmilch gebrannt.
Arbitrage (frauz. spr.: Arbitrasch'1.
1. schiedsrichterlicher Spruch. 2. BeimWechselhandel: Vergleichuug des Wechsel-Kurses , Berechnung der gleichzeitigen Wech-selpreise verschiedener Oerker. um zu finde»,welcher Weg der Vortheilhafteste sei, d. h.über welchen Handelsplatz Wechsel gehensollen. Es entsteht so eine Art Spekula-tionshandel, wenn z. B- ein Kaufmann inPetersburg zu Amsterdam Wechselbriefe er-handelt, und solche nach Hamburg remit-tirt, um sie daselbst wieder zu veräußern,den Belauf dafür aber iu Berliner Wechsel-briefen zu erhandeln. — Arbiter (lat.),ein Schiedsrichter. — arbiträr (arbltra-risch). willkürlich, eigenmächtig.— ar-bitriren, 1. nach Gutdünken entscheiden;
2. Wechselcourse berechnen. — Arbitrium,t. Willkür, Belieben; 2. Gutachte».
zono:>logic-> (lat. )> Stammbaum.
arboriren (franz.), aufpflanzen, auf-stecke» , z. B. Fahnen.
Areade. Arkade (franz.), 1. Schwib-bogen, gewölbter Bogen, Gewölbe in vol-lem Bogen; Bogengang, Säulenhalle.2. (Tanzkunst). Bogenstellung.
Arcanum, Arcan (lat.), 1. ein Ge-heimniß; 2. ein unbekanntes, geheimes Arz-nei-Mittel. — Arcaniste», Besitzer ge-heimnißvoller Künste oder Mittel; Geheim-niskrämer-
Archäolog (griech ), Altertbumsfor-scher, Alterthümler. — Archäologie, Al-terthumskunde, Alterthnmswiffenschaft, Lehrevon den Alterthümern der Griechen, Rö-mer »nd anderer ehemaliger Völker. —archäologisch, alterthumskundig. die Al-terkhumskunde betreffend. — Archais-mus, ein veralteter Ausdruck, veralteterSprachgebrauch. — archaistisch, veral-tet, altvaterisch.
Archetypus, Archetyp (Archityp).