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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Ballet.

Schiffslast: 2. bildlich: Ausschuß, EtwasNiedriges, GemecneS.

Ballet (franz.), Tbeatertauz, Bübneu-tauz. Sckauranz, mimischer Tanz. Bal-letmeister. Schautanzfuhrer-

ballhornistren . »ach Art des Job-Ballbor» (eines Buchdruckers z» Lübeck)verbessern, d- h. verschlimmern; verschlimm-bessern.

Balltsie oder, Baltsie (griech.), eineBelagernngs-Maschine bei den Römern,womit sie große Steine wider die »Mauernund in die belag rten Platze schleuderten,um sie zu zertrümmern: Eteingeschütz,Schleudergeschütz. Wursmaschine. Beral.Ratapult- Ballistik, Wurfgeschütz-kunst; überhaupt Wurfkunde, Lehre vonden Bahne», welche geworfene Körper inder Luft beschreiben.

Balls» (franz.), ein mit Luft ange-füllter Ball, Luftball.

Ballone», größere und kleinere, kn-gelarrige Gefäße, welche in chemische» Fab-riken zn verschiedene» Scheidungsprozessengebraucht werden.

Ballst (franz.), ei» Ballen, oderWaarenballen.

Ballste» (franz.), bei Wahlen an-wendbare schwarze und weiße oder mit an-dern Farben unterschiedene Kugeln, vonwelche» die einen verneinen, die andernbejahen. Ballsttemeirt , Ballot-tage (sprich: B a l l o t te m a n g, Bal-loiahscbe), Wahl Mlt Kugeln, Ziehungdes Looses. ballstiren, eine Wahlmit Kugel» vornehmen, durch Kugeln ab-stimmen.

Balnesgraph (griech.). Bäderbeschrei-bcr. Balneographie, Bader-, Ba-deörterbeschreibung. Balnestechnik,>. Kunst, Bader anzulegen, Baderban-kunst- 2. Anweisung, kunstlcche Bader zubereiten. l>.m>eu»>, Bad.

Balsurdtse (franz.), Tölpelei.

K.>> ,>-> (franz.). ei» Prachtball, Prunk,ball.

balsamiren ^griech.), etwas lvohlrie-chend machen, besonders einen Leichnammit wohlriechenden Gewürzen und Salben,welche die Verwesung verhindern . ausfül-len und bestreichen. (Häustger: ein bal-samiern). -balsamisch, wohlriechend.

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Balustrade lfranz.), Geländer, Brust-lehne, Dockengeländer. Gitcerwerk.

Bamhscci'ateii lfranz. Bambsdscha»te»), Malerstücke, welche menschliche Miß-gestalten . oder lächerliche Scenen vorstellen,z. E- Märkte u. dgl- Sie haben ihrenNamen von Peter von Laar, einem nieder-ländischen Maler, der sich i» dieser Artvoll Malerei zuerst auszeichnete, und we-gen seiner häßlichen Zwerggestalt voll de»Jkaliänern Bamdoccio genannt wurde-

Bambus, indisches, knotiges Rohr,bis auf <>0 Fuß hoch.

banal (lak.), 1. zwangpstichtig; 2. all-täglich, abgedroschen, gemein. So sagtGöthe: banale Rede». Vergl. tri>vl'al. Banaimühle, Zwangmühle.

Banane, Paradiesfeige, Adamsfeige,schmackhafte Frucht des Pisangbaumes.

Banat, Bannat, Kreis. Bezirk,Gespannschaft (hauptsächlich iu Croatieu).

Banes (ital.), Banque (franz.),stehe Bank.

Bandage (franz. spr.: Bandahsch'),ein Verband, der aus einer oder mehren»Billden besteht; Wnndverband , Bruckiband. Bandagist, Bruchbandmacher, Bruch-arzt.

Bandelier (fral,;.), der Riemen, anwelchem bei den Soldaten die Patrontasche,bei den Reitern der Carabiner. bei denTambours die Trommel angehängt wird;Schulrergehänge, Schulter - Riemen.Bandelstten, Ohrgehänge.

Banderille, eigentlich Banderella(span.). ein mit Stachel» versehenes nndmit Pulver gefülltes Werkzeug, dessen stchdie Spanier bedienen. um die Stiere inden öffentlichen Gefechten aufzureizen. DieWerfer heiße» Banderillas. Vergl.Lhulos.

Banderole (franz ), l. Schiffswim-pel. Mastbanmfähliche». 2. Trompeten-quaste. Z. Windfahne.

Bandit (franz.). Landstreicher, vorzüg-lich LNraßencäubec . Meuchelmörder, einer,der stch zum Morde dingen laßt.

Bandsuliöre, soviel als Bandelier.

Bank (die), 1. in der Schifffahrt, seich-ter Ort, Untiefe; Sandbank, Perlenbunk,Austerbank, u. s. f.; 2. in Steiugebirgen,