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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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borniren.

Bombasin.

liste, ei» mittelmäßig - großes , flachesSchiff. das mit Mörsern besetzt ist.Bombarde (iien-lak ), t. kurze, aberdicke Kanone, a»S welcher mau anfänglichnur Stei»kugeln schoß, auch Donnerbüchsegenannt; 2. eine Pfeife in den Orgeln,die eine» starken und schnarrende» Ton gibt.

Bombast», Banmbast, Seiden- oderBanmwollenzeug z» Unterfntter.

Bombast <c»gl.), Schwulst im Rede»und Schreibe», Wortschwall. bomba-stisch, schwülstig, hochtrabend.

Bombus sgriech.), Ohreuklingen, Oh-rcnbraufcn.

i-nn (franz->. gut. Roll. ein Gut-schein, Gut,zcktel, ein Zettel, worin einegeschehene Waarenlieferung als richtiganerkannt »nd zur Zahlung angewiesenwird. bau.» slat. Mehrh. von I>o,Guter.

!>nni> ü,>e (lat.l, aus redlicher Meinung;ehrlich und redlich, ohne Arglist; auf Treunnd Glauben

I>n»a si.iee slat.), in guter Ruhe, litt.gestört.

Bon-bon (iranz. spr.: Bong bong),Zucker-Gebackenes, Naschwerk. Bon-bonniere. Znckerschachtel.

Iinn grs, ,»»! grc sfranz. ). gern oderungern.

Botiheur (franz. sprich, bonitöhr),Glück.

Boithomie sfranz. spr.: Bonomih),natürliche Gutmüthigkeit.

Bonificatio» slat.', Vergütung, Er-setzung. bonificiren, vergüten, gutmache» . ersetzen.

bo ju»r (franz. spr.: bongSchuhr).guten Tag.

kouis cediren, sich seines Eigenthumsbegeben, auf seine Güter verzichten, sie denGläubigern überlassen.

bonitiren. den Werth von Grundstückenschätzen.

Bo»-mot sfranz. spr.: bong moh),witziger Einfall, Scherzwort.

Bonne (franz ), Wärterin Erzieherin.

bonne xrilce tfr. sprich: bonn'Graß').Mohlanstandigkeil, Anstand.

Donnet (franz.), I. eine Mütze, Kappe,

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Haube. 2. Beisegel. Z. Verschanznngsvor-läge, Erhöhung der Brustwehr an den Win-keln einer Schanze.

Bononischer Schein . eine Stein-art aus Schwefelspaihnd Thon, die, wennsie an der Sonne gelegen hat, im Dun-keln leuchtet.

Bon sens lfranz. sprich: bong sang),natürlicher, gesunder Menschenverstand-

Van «oi>- sfranz. sprich: bong ßoar),gute» Abend. Von rov-ige (franz. sprich:bong wojahsch), glückliche Reise.

I.on-ton, Bontoitz (franz. sprich, bongtong), guter Ton, feine Lebensart, dieFertigkeit, sich in höher» gesellschaftlichenZirkeln mit Ungezwungenheit z» benehmen.

Bon-vivnnt sfranz. sprich: Bonwi-wang). ei» Wohllebcr. Lüstling, dersich sinnlichen Lustbarkeiten und Ergötziinge»überläßt, der gern alles mitmacht.

Bonze» . 1. Priester in China und Ja-pan; 2. abergläubische Pfaffen.

böotlsch (griech-). eigentlich aus Böo-tien gebürtig; sodann dumm, einfältig,stumpf.

Borax (gr.), Guck'Ttnkal) Berggrün,ein grünlicki-weißes Salz, das in Pcrsien.Tibet, China und zu Potosi in Südame-rika gefunden w.rd. Es besteht aus Na-tron uns einer eigenen Säure (Borsäure).Es wird besonders zum Schmelze» »ndLothen des Metalls gebraucht.

Borborigmtts < griech. >, das Mur-meln in den Gedärmen.

Bordell sneu-lat.), ein Hlirenhaus,DirnenhauS.

Bordereau sfranz. sprich, Borde-rnd) 1- Sortcnzettel , worin die Münze»bei Bezahlungen verzeichnet sind; ein spe-zifizirkes Verzeichnis« der einzelne» Gechlor-ten. Rollen, Packete, anS denen eine baareBezahlnng besteht; 2. ein Taschenbüchlein,ivoriii Nechniiiigssa.l cn eingeschrieben wer-den , Nechnnngsbuch.

bordiren sfranz.), einfassen, mit etwasumgeben. Z. E. ein bordirter Hnt.Bordiruna. Bordüre. Einfassung,Säumung, Besatz, Kaiite, Verbrämung.

Borens slat ), der Nordwind. bo>renllsch, nördlich, mitternächtlich.

dornire» (franz.), einschränken, be-