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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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230 Hemiopie.

»Iiiyräne (griech.), halbseitiges Kopfweh,Kopfschmerze» nur auf einer Seile deSHaupreS- Dgl, Migräne-

Hemiople, Heiniopste (gc.!, Halb.sichtigkeit.

Hemiplexie (griech.) Echlagffuß u»rauf einer Seit« des Körpers.

Hemipteren (griech.). Halbstügler,Jufecien m,r halbe» Flügeldecke».

Heniisphäre (griech ), Halbkugel; dieHällre der Erd - oder HimmelSkugel.Daher: heinisphärisch.

Heniistichium <griech.), die Hälfteeines VerseS HalbperS.

Hemitonium, der Halbton.

hemitropisch griech.), halb gelvendet,nur die Halste verschoben (besonders in derKrystallkuude.

Henaden (griech. siacssex), so viel alsMonaden. (Linken: Henris.!

Hendekaron fgriech.), ei» Lilfeck.

Hendekasyllabus lgriech.), ei» BerSvo» eilf Silbe».

Hendiadys (griech.). ser- öc« öroe»,),Ausdruck einer Sacke mit zive- Wörter»,von denen dos eine statt eines Genitivs oderBeiworts (lebt.

Henotlk fgriech.), VercinignugSkunst. Henotlko», Siibnversnch, Aussöh-nuiigsschrift. henotisch, einigend.

Henriade (sranz.!. eiii episches Gedichtvon Eollaire, desseii Gegenstand der KonigHeinrich IV. von Frankreich ist. iie»--,-qu-ire nennt Mail ein Bartdttschelchen Zwi-lche» Unterlippe und Ki»n.

hepatikches (griech.) Gas. Eckirresel.ledeilufr, stinkende Schwefelluft. He-patische Mittel, Hepatlka, Mittelwider Leberkrankheiten. Hepatlcus,ein Leberkranker. Hepatit, Leber-stein. Hepatitis, Ledereiirzundnng.Hepatologie, Lkhre von der Leber.

Hephästs«, Hephastus der nämlicheGort bei den Griechen, welcher bei denRömern Vulca» heißt, der Gott desFeuers.

Heptachord (griech.), der Siebenklang.Siebcnrelton, stebenkec Oberton einer Ok-tave; lat. Seplii»-,.

Heptagon oder Heptaödron (gr.).«in Siebeneck.

Herkules.

Heptameter (griech.), ein stebenfüßi-ger Vers.

Heptandria (griech.), Pstanzenklasse,deren Blume» stebeii Stanbfadcn habeii.

Heptarchie (griech.!, Regierung, di,von sieden Personen geführt wird.

Hera, bei den Griechen die nämlich«Göttin, die bei den Römer» Juno hieß.

Herakles (griech.), so viel als Her-kules. Herakliden, Nachkömmlingedes Herkules.

Heraldik. Wappenkunde, Wappen,lehre. Heraldiken, ei» Wuppenknii.diger. heraldisch, zur Wappenkunstgehörig.

Herbarium (lat ), ein Kräuterbuch;auch eine Sammliing getrockneter Pslainen,soviel als ilt-rl-aiiun, vivci»», lebendiges,natnrlicheS Kräuterbuch, Sammlung ge-irockneter Krauter. Herbivore»,Gras oder Krauter fressende Thiere.herboristre» , Krauter suchen und sam-meln. Herkorist, >. ti» Kräuterken-ner; 2. Krauiersammler; ä. Krauter-Händler.

Ilere» , stehe n-eree.

Herkulanische Alterthümer, die indem Eälitte von Herkulaiium, einerunweit Neapel gelegenen. und bei einemAusdrucke des Vesuvs im Jahr 7S nachChristo verschütteten und erst im Jahr 1711wieder entdeckten Stadt, gefunden wurden,z. E. Bildsäule», Gefaste, Leuchter u. s. w.Daher das h erk» l ani sche Mufäuin zuPortici, welcher Flecken auf der Lava dieHerkulannm üb«! deckte, erbaut ist, wo dieseAlterthümer im königliche» Schlosse auf,gestellt stiid. Weit mekr sind übrigens dieNachgrabungen in dem in der Nahe be-findliche» Pompeji vorgerückt.

Herkules (griech.), der berühmtestelinker den -Halbgöttern, nach der Zadellebre,ei» Sohn Jupiters und der Alkmene, wird,als ein Mann mit einer Löwenhout undgewaltigen Keule abgebildet, zum Zeichender lingewöbulichen Stärke und Tapferkeit,die er besessen haben soll. Denn man er-zählt von ihm viele große, zum Heile derMenschheit verrichtete Thaten, z. E- dieErlegung d«S »«maischen Löwen, der hun-derikopfigen lernaischen Schlange, des drei-köpfige» Niesen Geryon, n. f. f. her-