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Hydatiden (griech.), Wasserblaseii;Blasenwürmer im Gehirn, in der Lebern. s- w.
Hydepark (engl. spricht Heidepark,königlicher Thiergarten und Spazierplatz inLondon in der Vorstadt Southwark-
Hyder, Hydra (griech.), i. eineWafferschlange; 2. in figürlichem Sinne,ein Uebel, das sich immer vermehrt, je mehrman es zn bestreiken sich bemüht, z. B- dieHydra der Anarchie, die Hyder derZwietracht. — lernäische Hydra,nach der Fabel, eine ungeheure Waffer-schlange, die in den Sümpfen von Lernasich aufhielt und von Herkules erlegt wurde,mit einem Thierleibe und sieben Köpfen;statt jedes abgehauenen wuchsen viele an-dere, wenn man nicht Feuer auf die Wundebrachte. — Hydern find auch eine ArtPolypen, Armpolypen.
Hydracidum (gr.j, Wasserstoffs«»«.
Hydrargyrum (griech.), Quecksilber.— Hydrargyrosis, Heilung durch Queck.silbec.
Hydrat (griech.), eine Wasserverbin-dung, ein Stoff/ worin sich Wasser ingebundenem Zustande befindet. Ein iDpydrHydrat ist folglich ein mit Wasser ver-bundenes Oxyd.
Hydraulik (griech-), Wafferdrucklehre,WasserbewegnngSlehre WafferleitnngSknnst,Wafferbaukunst. — Hydrauliker, Was-serbanmeister. — hydraulisch, wassec-leikend.
Hydriatlk (griech.), Waffer-Heilknnst.
Hydrscele (griech.), Wafferbrnch.
Hydrocian-Gaure, Blausäure.
Hydrocephalus (griech.), Wasser-kopf; Sropfwassersucht.
Hydrocölie (griech. >, Bauchwasser,sucht.
Hydrodynamik griech.), die Wissen-schaft, welche die bewegende» Kräfte deSWassers bestimmen lehrt; Wasserkrafilehre.
Hydrogen (griech.), Wasserstoff, was.(erzeugender Stoff.
Hydrograph (griech.), der Gewässer,kundige. — Hydrographie, die Ge,Wasserbeschreibung ; derjenige Theil derGeo-graphie, welcher von den Meeren, von derSchifffahrt auf denselben und den dazu
Hydrostatik.
gehörigen Kenntnissen und Werkzeugen ba»>delt. — hydrographische Charten,Meer- oder Seccharte». — hydrogra-phische Tafeln, Tabellen, welche alleBerechnungen, die man bei der Schifffahrtzu wissen nöthig hat, enthalten.
Hydrokranium (griech.), Gehirnwas-sersucht.
Hydrologie (griech), Wasserbeschrei-bung, allgemeine Wasserlehre. Beschreibungder verschiedenen Wasser und ihrer Be-standtheil«.
Hybrömantie (griech.), 1. Wahrsa-giingskunst aus dem Wasser; 2. Wasser-probe.
Hydromel (griech.) . eigentlich Wasser-honig . d. h. Melh, Getränk anS Honigund Wasser.
Hydrometer (griech.), i. Waffermes-ser. Wasserwage, Werkzeug, um daS Ge-wicht flüssiger Körper zn erforsche»; 2. In-strnmenk. um die Geschwindigkeit und StackedeS fließenden Wassers zn messen.
Hydropathie, Hydropathik (gr.>,Wasserheilkunde; die Heilmethode, nachwelcher beinahe alle Uebel durch den Ge-brauch deS kalken Wassers gehoben werdensollen. So spricht man von einem Hy-dropath isch en Vereine. Vgl. Hy-driatik.
Hydrophan (griech.), das Weltange,Waffernebelstein, eine Art des Opals, vongelblicher Farbe, sauft benetzt, die Regen-bogenfarben spiegelnd.
Hydrophobie (griech.), die Wasser-scheu, Krankheit derer, die von einemtollen Hunde oder andern rasenden Thierensind gebissen worden.
Hydropiste oder Hydropste griech.),Wassersucht, Banchwassersnchk. — hydro»pisch. wassersüchtig. — Hydrops, einWassersüchtiger.
Hydroskop (griech.), Wasseruhr. —Hydroskopie. Kunst, Gabe des Wasser-ZudlenS oder AufspurenS; auch wahrsage-rische Wasserbeschauiiiig.
Hydrostatik (griech.), die Wissenschaft,oder Lehre vcm Gleichgewichte flüssiger Kör-per, sowohl unter einander selbst, als inVerbindung mit festen Körpern, Wasser-standSlehre. Wasserwagekunst. — hydro«statische Genkwage, so viel als Hy-