Hydrotechnik.
drometer. — Die hydrostatischepreise unterscheidet sich von der hydro-mechaiiischeii dadurch, daß bei dieserdie Wirkung des Druckes nicht bloß vonder Wassersäule, sonder» auch zugleich voneinem Hebel herrührt. — hydrostatischestampe» lind solche, i» welche» das Oelimmer auf gleicher Hohe erhalte» wird.
Hydrotechnik sgriech.), Wasserbau,kunst; Kunst, Wasserwerke anzulegen. —Hydrotekt, Wasserbaukünstler.
Hyetoskop, Hyetometer sgriech.),der Regenmesser, Regenzeiger, ei» Werk-zeug, die Menge des gefallene» Regenszu bestimmen. Vgl. (pnibroineter.
Hygiea, Hygea sgriech.), Göttin derGesuiidheit; ste halt in der einei, Haiid eiiieSchale, in der andern eine Schlange, dieihr Haupt gegen die Schale ausstreckt, alswollte ste daraus trinken.
Hygrologie sgriech.), Lehre von derFeuchtigkeit der Luft. — Hygrometer,Feuchtigkeitsmesser, ein Werkzeug, welchesdazu dient, die Veränderungen der Feuch-tigkeit in der Luft zu bestimmen. — Hy-groskop, Feuchtigkeitözeiger; Werkzeug,um überhaupt zu erkennen, ob die Lustfeuchter oder trockener wird-
Hyle sgriech.), Materie, Urstoff. —Hylotheisten, solche, welche die Mate-rie als Gottheit betrachten (von den Pan-th eisten Midurch unterschieden, daß steeben nur das Materielle hervorheben, wah-rend diese Leben und Geist zugleich berück-sichtigen). — Hylpzoismus , Lehre vondem allgemeineil Leben, Belebksein der Na-tur. — Hylologie, die Lehre von derMaterie, der unorganischen Natur.
Hymen, Hymenäus sgriech ), i. derGott der Ehe; erwirb als ein schöner Jüng-ling mit der Hochieitfackel in der Haiid ab-gebildet; 2 . die Hochzeit. — Hymettäe»,Hochzeitgefänge, - Feierlichkeiten.
Hymen (das), das Jungfernhäutchen.— Hymenogrnphie, Haucbeschreibi„lg.
Hymenopteren (griech.), Hautflüg-ler , Insekten mit vier häutige» , dnrchstch-tigcn und geäderte» Flügeln, wie Bienen.Wespen u. s. f.
Hymne, Hymnus sgriech.), i. einLobgesang zu Ehren der Götter bei Opfernund Festeii; 2, jeder Lob-, Preis- und
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Zeiergesang. — Hymnist, Liederdichter.— Hymnologie, Lehre von den Hymnen.
Hyoscyrimus sgriech.), das schwarzeBilsenkraut.
Hyprillnge sgriech.), Wortunistellung,in so fern die Theile der Satze verwechseltsind.
hyper, ist ein griechisches Vorsetzwort,welches zunächst iider, sodann, einem Ne-benworrc gleich, übermäßig, übertrie-be» bedeniet, lind in mehreren Zusammen-setzungen vorkommt.
>N'pe>'»e»N>erir sne,>ro5->) , Ueberreiz . zuhoch gesteigerte Reizbarkeit der Nerven,Gegensatz von anas.-NIie-i; suerva?!,) , zuschwache Reizbarkeit.
Hyperbaton sgriech ), eine verkehrte,von der gewöhnlichen Ordnung abweichendeZusammenstellung der Wörter.
Hyperbel sgriech.), 1. Uebertreibung,rednerische Vergrößerung, Darstellung inübertriebenem Licht oder Schatten. So isteS eiiie Hyperbel, wenn Schiller im„Taucher" von dem Becher sagt. er wäre,wenn er nicht an einem Felsenriff hangengeblieben wäre, ins Bodenlose ge-fallen. 2. In der Größeulehre, euiKegelschnitt, der überzwerch geht eineQuerkegellinie- Vgl. «kurve. — hyper-bolisch , 1 . übermäßigvergrößernd mit
Worten, übertrieben; 2. die Form einerQuerkegelschnittlinie habend.
Hyperboreer sgriech. von Koreas,Nordwind), Uebernordländer, jenseits desBoreaS wohnend; alle linbekannten Bewoh-ner des Nordens; Sonderlinge, Rohe. —hyperboreisch , im äußersten Nordengelegen. mitternächtlich.
Hyperkrise sgriech.), der heftigsteKrankheitswechsel.
Hyperkritik sgriech.), allzu strengeKritik, übertriebene oder unmäßige Tadel-sucht, Ueberkrittelei. — hyperkritisch,übcrstrenge, übecschars im Urtheile».
Hyperorthodoxie sgriech.). übertrie-bene Rechiglaubigkeit, Stock- oder Köhler-glaube. — hyperorthodox, überrechl-gläubig.
Hyperosiosls sgriech.), Knochenauö-wuchs, Uebccbci».
hyperphysisch sgriech.), übernatürlich,übersinnlich, was außerhalb der erkeiiiiba-