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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Kaiman.

274 Zustitiarius.

Größe :c. geben, die sie haben soll. —Justirer, Berichtige«; beim Münzwe-sen derjenige, der die Münze» ausgleicht,d. i. ihnen das beslimmke Gewicht gibt,Münzausgleicher, Eichner.

Juflitiarius llat.), Richter, Gerichks-halcec, Gerichtsverivalter-

JusiiZ (lat. äusMia), ».Gerechtigkeit;2. Handhabung des Rechts, Gerechtigkeit^pflege; 3. die Personen, die dazu verord-net sind; der Gerichtshof. — Justiz-pflege , Rechtspflege- — Jufliz-Rath ,«in zur Handhabung des Rechts verordne-ter Rath, Gerichtsrath. - Justiz-De-partement, Rechts-Verwaltungsbebörde.— Justizmord heißt sowohl eine unge-rechte Hinrichtung, als überhaupt eine voneiner Gerichtsbehörde gegen ein Individuumverübte Ungerechtigkeit.

Justorium tlat.l, das Abgleichungs-werkzeug der Schciftgießer, ein rechtwink-liges Blech zur Prüfung der Höhe derLettern.

ju-to «empöre (tat.). zur rechten, gehö-rigen Zeit.

Zuvanli» (tat.), Arzeneimittel, welcheman andern zuseht, um sie zu verstärke».

Juventa, Juventas. bei den Rö-mer» die vergötterte Jugend. Sie hakteeine eigene Capelle auf dem Capital undihr zu Ehren wurde eine eigene Feier vonden Jünglingen begangen, die, wenn siedie Erstlinge des hervorkommenden Bartesweihete», ihr ein Weihranchopfer darbrach-ten. Dieses Fest hieß Juvenalie»-

Juwelen, Juweelen (sranz. s<>,--»n,sprich: Schojoh, vom »eulat. kocnle,Edelstein), 1. geschliffen« und in Gold,Silber u. f- iv. gefaßte Edelsteine, Bril-lanten; 2. überhaupt Schmuck, der aussolchen Steine» besteht, oder damit besehtist, Kleinodien. — Juwelier, >- einKünstler, der Juwelen schleift, ihnen diegehörige Gestalt gibt, oder auch sie künst-lich saßt und zum Schmuck verarbeitet; 2.ein Juwelenhändler.

Juxtaposition (lat.), 1. Nebeneinan-derstellnng; 2. j„ der Naturlehre, dasWachse» der Körper durch Ansehung derTheile von Außen, wie bei den Steinen,die äußere Ansehung.

K.

lDiejenige» Wörter, welche man unter R-

nicht findet, »nisten unter C. nachgesucht

werden.)

Raaba, der Tempel in der arabischenStadt Mekka, wohin die Mohamedanerwallfahrten; eigentlich die heilige Capelle,die im Inner» des Tempels Haram steht.Bergt. Hnrai».

Rabake», russische Wirthshäuser, Bier.und Bcanntweinschenken.

Rabaro . die morgenländische, beson-ders die ägyptische Handtrommel.

Rabtala, siehe C.

Nabel , an den Schiffen , das Ankertau,daher auch Rabeltau genannt. — Ra>bel-Gat. Schiffseilbehältnig.

Rabeljau, Aabliau, der Seefisch,der, nach Art der Heringe zubereitet La-berdan, gedörrt aber Stockfisch heißt.

Rabefla», große Schiffswinde, umdamit die Anker in das Schiff zu winde»;sie wird von den Seeleute» gewöhnlich dieGangspille genannt.

')

Rachexie (griech.), Uugesnndheit, Siech-thnni, hauptsächlich Verdorbenheit der Säfte.kränklicheSÄussehe». — kachektisch, kränk-lich, siech. — Rachektiker, Kränkling,Siechling.

Radi, siehe C.

Radmia, ». Galmei; 2. Kobalt. —Radmium. ein im Zink entdecktes, die-sem selbst ähnliches Metall.

Radris. türkische Mönche.

laduk, siehe c-

Raftan , langer, türkischer Obecrock,Ehrenkleid.

Rai «sranz. <)»»>), Ray, 1- ei» mitMauertverk eingefaßtes Ufer, nebst demobern gepflasterten Platze; 2. eine Straßelängs einem solchen User.

Raiman, soviel als Alligator-

») Kabuse (nicdcrsächsischl, 1. ein kleinesenges Zimmer, ein Verschlag, schlechte Hütte;2. auf kleinern Schiffen eine Hütte, ein Ver-schlag auf dem Verdecke.