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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Kajciput-Oel.

(Kajaput-Del , ein ätherisches Oel a»Sden Blättern des ostindische» Kajapnt,Bau-mes, Weißbaumes bei Gichlkrämpfenheilsam.

Rajüte, siehe

Rakerlaken , I. eine Art schwächlicher,lichtscheuer Mensche», hauptsächlich unterden Negern, von weißer Farbe, mit röib-lichen Äugen; soviel als Albinos ssieheoben). 2. eine Art lichtscheuer Schaben inSüdamerika, die das Leder und Wollen-zeug zerfresse».

Rakistokratie (griech.), Herrschaft derSchlechtesten.

Rakscholie (griech.), Gallenverderb-», schlechte Beschaffenheit der Galle.

Rakochylt'e (griech.), schlechte Be.schaffenheit des Milch- oder NahrnngS-saftes.

Rakochymie tgriech ), schlechte Aus-losung, Verdauung der Speisen und Ge-tränke , Verdauungsschwäche.

(Kakodästio» (griech.), ein böser Geist.Das Gegentheil ist Agathodamo».

(Kakogainie (griech.), Mißheirath.

(Kakokratie (griech.), schlechte Herr-schalt, Regierung.

Rakopathie tgriech.), Uebelbefinden,hauptsächlich Verstimmung, Trübsinn.

(Kakophoilie sgriech.). Uebellant, Miß.ton. kakophoiiisch , nbellautend.

(Kakopragie (griech.), Störung derVerdauung.

(Kakosphyxie (griech.), Unregelmäßig,keit im Pulsschlage.

(Kakotrophie (griech.), Ungedeihlich-keit, 3!ichtgedeihen der Nahrungsmittel.

(Kalabasse, eine kürbisähnliche Baum-frucht in Afrika, welche die Einwohner znTrinkgeschirren brauche»; Kürbisflasche.

Anlamailk (vom »eulat. Lalainane»,),ein Wollenzeug, mehr gestreift als geblümt:ursprünglich anS Kameel- oder Ziegenhaa-ren gemacht.

(Raland- ehemals eine, sich den erstenTag jedes MonatS (den die Lateiner 6->-Ien>>->° hießen) versammelnde Brüderschaftandächtiger Personen, deren Glieder (Karlandsbrüder tauch Kalandsherre») hie-ßen. Solcher Ralandsgescllschafte»

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gab es, zumal im XIII. Jahrhundert,viele. Nach und »ach artete der frommeZweck aus, und man warf ihnen Hangzum Schmause» vor-

(Kalander sfranz.), Zeugmange; Ma-schine, wo das Zeug durch zwei Walzengezogen, geglättet und geglänzet wird.kalandern, den Zeug durch zwei Walzenziehen, glättet, und glänzen.

Ralödonien, Schottland.

(Kaleidoskop (griech.), Schönbilderzei-Zer. Schaurohr, ein von IN-. Bcewster inEdimburg erfundenes Sehrohr, zwischendessen Gläser man allerlei Stückchen bnnteSGlaS, Moos, Blätter, n. s. n>. legt, unddas durch die mannigfaltige» Formen undZusammensetzungen, die es bildet, über-rascht, auch den Zeichnern von Rosetten,Arabeske» und Mustern für allerlei Zeugez» einer unerschöpfliche» Fundgrube dient.

Kalender, siehe C.

Kalfakter, siehe C-

Kali (arab.), Salzkraut, das am Meerewächst, und dessen Äsche ein Laugensalzgibt. das man mit dem nämliche» Namenbelegt, oder auch Goda heißt-

(Kaliber, siehe t.

(Kalif, siebe Rhalif.

Kalliäsihetik (griech.), Lehre von demWohlgefallen am Schöne». Häufiger ge-braucht man dafür das einfache WortAesthetik.

(Kalligraph (griech.), Schonschreiber. (Kalligraphie, die Kunst, schön znschreiben, die Schönschreibeknnst. kalrligraphisch , nach den Regelt, der Schön-schreibekunst; schön geschrieben.

Kallilogie sgriech ), Schönrednerei.

Kalliope, Muse des Heldengedichtes.

Kallipadopöie (griech.) , die Kunst,schöne Kinder zu zeugen, hervorzubringen.

Kallisthenie sgriech.), Schönkräftigkeit.

Kallitechnik (griech ), Kunst der schö-»en Darstellung.

Kallopistrie (griech.). Putzkunst,Kunst,Verschönerungsmittel zn verfertigen oderanzuwenden-

')

-)kal mausern, in der Einsamkeit seinenGedanken nachhängen, Grillen fangen, den Kopfhängen. Kal Mauser, ein Grillenfänger