Kermes,
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kat-exochin.
gleiche Classe; man beurtheilt dich wie ihn-2. Urbegriff, Stammbegriff, ursprünglicheDenkfocm, ei» Begriff, der ursprünglichin dem Verstände Vorhände» ist, und ausdie Gegenstände angewandt wird (»ach derLehre von Aristoteles, auch Kant.) —Rategorem, wird bald für gleichbedeu-tend mit Kategorie, bald für einen ausdem ursprüngliche» abgeleiteten Begriff er-klärt. - kategorisch, entscheidend, »».bedingt; z. B. ich erwarte eine katego-rische Antwort, eine bestimmte, rundeAntwort. — Der kategorische Impe-rativ, lbei Kant) bezeichnet das unbe-dingte Pflichtgebot, das sich in der Formelkund gibt: du sollst durchaus das unddas thun.
kat-exochin oder kat-exochan lgriech.vorzugsweise.
Rathnrsts (griech.) , Reinigung- —kathartisch, reinigend. — Rathartik.Reinignngslehre. — Ratharkjkon, Ra-tharktikon, Reinigungsmittel; was zurReinigung von Irrthum, znr Vorberei-tung auf wahre Wissenschaft dient.
Rathedev (griech.), Lehrstnhl in Schu-len, Akademien; Lehrkanzel. — Rathe-der-Vortrag, vergl. akroamatischerUnterricht. — Rathedrafkirche,Hauptkirche, Münster, Dom.
Ratheten (griech.), die beiden kleinernSeiten eines rechtwinklichke» Dreieckes.
Ratheter (griech.). Abzapfer, Haru-zapfer, Harnleiter, Urinröhrchen.
Ratbolik (griech.), ein Mitglied derrömisch-katholischen Kirche. — katholisch,1. allgemein, wie z. B. die katholischenBriefe des Neuen Testaments, die ankeine besondern Gemeinde» gerichtet sind,die Briefe Jakobi, Petri, Judä und Jo-hannis; 2. der heutige» römischen Kirchezugethan, rechtgläubig; Z. sprichwörtlich:man möchte katholisch werden, vorUnmuth, Aerger, Sorgen zn Allem bereitsein. — Ratholicismus. der Allgemein-glanbe. die katholische oder römische Reli-gion , die besondern Lehre» der römischenKirche. — Ratholikon, etwas Allge-meines, besonders ein allgemeines Wör-terbuch.
Rat-Gcherif (türk.), ein unmittel-barer Befehl des türkische» Kaisers.
Ratoptrik lgriech.), derjenige Theilder Optik, welcher von der Zurückwerfungder Lichtstrahlen, oder von den Spiegelnhandelt. — katoptrisch, die Lehre vonden zurückgeworfenen Lichtstrahlen, dieSpiegellehre betreffend.
Ratsch», so viel als Gummi elasticum,dehnbares Harz.
Ratun, Rattun, eigentlich: Rot-ton (neulat. v. arab. äikotlon), Baum-wollenzeug.
Rauri, Rauris . eine Art schönerkleiner Muschel». welche im indischenMeere sich vorfinden, wegen ihrer Gestaltauch „Schlaugenköpfchen, Otteruköpfchen"genannt, die in Bengalen, Siam, aufden maledivischen Inseln, „nd im afrika-nischen Handel als Scheidemünze gebrauchtwerden, Muscbelgeld. Muschelmünze. Ver-gleiche Knmblpuri.
kauschev, koscher, nach jüdischen Ge-setzen, rein, genießbar, eßbar.
Raustik (griech.), Aetzkunst, Beizkunst.— kaustisch, 1- brennend, ätzend, bei-zend; 2. beißend, scharf, satyrisch. spöt-telnd. — Rausticität, 1- Aetzkraft; 2.beißende Spottsuchk, Hang zum Satyrisi-ren. — Rausiicum , Aetzmittel. — Rau<terium, Werkzeug zum Aetzen oder Bren-nen , Brenneisen. — kauteristre» , eine»Theil des Körpers mit glühenden Eisenbrennen. — Rauterlsation , das Bren-nen mit glühenden Eisen.
Razike, in Amerika, Stammoberhanptder Eingebornen, der Indianer; amerika-nischer Häuptling, Fürst.
Rebes, wollene türkische Bettdecken.
Redis, feine weiße morgenländischeLeinwand.
Relotom (griech ), 1. der Bruchschnei-der; 2. das Bruchschneidemessec.
Resp, Laugensalz aus verbranntenMeerpflanzen. Vgl. 6oda-
Rephaläa, Rephafakgie rc-, siehe L.
Rerkopen, siehe C.
Rermes, Alkerines (arab.), gewisse rothe Schildläuse, die sich auf der-portugiesischen, spanischen und französischenKermeseiche aufhalten und nicht nur zuFarben, wie Carmoisin, Lilas», dgl., son-dern auch in Apotheken zu Kermes-Zu-