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Kornak.
Kornak, Clephantenführer.
Rorybanten, Priester der Eybele. —korybantisch , wild begeistert, lärmend.
Korydo», armer Schäfer, beklagens-werthec Mensch.
Roryphäus (griech), zuerst: Chor-führer bei den Schauspielen der alten Grie-chen, sodann überhaupt: Anführer, Haupt.
— Koryphäen, Führer, Häupter, dieaber nicht bloß durch eine äußere Stel-lnng, sondern vermöge persönlicher Vor-züge dervorrragen. Stifter.
Kosmetik (griech.), Verschönernngs-,Putz-, Zierkunst. — kosmetisch , schmü-ckendl — kosmetische Geise, Seifeznr Verschönerung der Haut. — Kosme»tikum , Schönheitsmittel, Schminkmittel-
kosmisch (griech.), die Welt (denKosmos) betreffend.
Rosmogenie, Rosmogonie tgr.),Lehre von der Weltentstehung, Weltentste-hungslehre.
Kosmograph (griech.), Weltbeschrei-ber. — Nosmographie, Weltbeschcei-bung. — kosmographisch , weltbeschrei-bend-
Kosmologie (griech.), Weltlehre,Lehre vom Weltganzen, Weltallkunde. —kosmologisch, znr Weltlehre gehörig.D er kosmologische Beweis des D a-se in s Gottes, der Beweis, der sich aufdie Zufälligkeit der Welt gründet, bei demman schließt, daß. weil Alles Einzelneeine Ursache habe, auch das Universum voneinem durch sich selbst seienden ewigen We-sen herstammen müsse.
Kosmopolit (griech.), Weltbürger.
— kosmopolitisch, weltbürgerlich. —kosmopolitistren . den Weltbürger spie-len. — Kosmopolitismus, Weltbür-gerstnn.
Rosmorama (griech.), Weltbild, Welt»gemälde.
Rosmotheismus (griech.), Weltver-gölterung. Siehe Pantheismus.
Rosmotheologie (stehe oben kosmo-kogischer Beweis), Beweisführung fürdie Existenz eines Urwesens aus dem Da-sein der Welt, nach dem Grundsätze , daßAlles eine Ursache haben müsse.
Rothurn, 1. hoher Bühnenschnh, worin !
Krisis.
die griechische» und römische» Schanspie-ler in den Trauerspielen auftraten'; 2.hochtrabender Ton, Schwulst, schwülstigeSchreibart. — Auf dem Kothurn ein-herschreiten, über etwas in feierlichemund schwülstigem Tone sprechen.
Kottabismus, Tropfdad.
Kotyledonen, Samenlappen auf bei-den Seiten des Keimes der Pflanze»,Mukterdcüsen.
koupiren , stehe L.
Kramhambuli, Brantwein. der, nach-dem man Zucker darein geworfen, inFlamme gesetzt und dann wieder gelöschtworden ist.
Rraniognomik (griech.). Bestimmungder Geistesfahigkeile» und Neigungen nachder Bildung des Hirnschadels. — Kranimlog, Hirnschädellehrer. — Kraniolo-gie, Schadellehre, die Lehre von Gallu. A-, nach welcher alle geistige» Anlagenihren Sitz an gewisse» Stellen des Gehir-nes haben, und ihre Organe Erhöhungenam Schädel hervorbringen sollen. — Armnion, Rranium, Schädel. — Armnioskop . Schädelbeschauer. — Rrmnioskopie , Schädelbeschaunng.
Arasts (griech.), Mischung, Vermi-schung . besonders Verschmelzung zweierSilbe» oder Wörter (z. B. vom statt vondem).
Rrater (gr.), l. Mischgefäß, Gesäßbei den Alte», worin der Wein mit Was-ser gemischt ivurde; 2. Trichter, Trichter-schlund, Zenerbergsschlund.
Kreosot (griech.), ein Stoff, welcherznr Erhaltung des Zahnfleisches Und widerdas Zahnweh dient.
Rrethi und plethi (bebe-, eigent-lich : Scharfrichter und Läufer, als Be-nennung der Leibwache des Königs Da-vids, nach 2. Sam. 1S. >8); allerlei Volkunter einander.
Rretine», siehe <s.
Krisis, Krise (griech.), Entscheidung,der Punkt, wo eine Sache im Begriffesteht, eine entscheidende Wendung zu neh-men , z. B. der Emscheidungspnnkc in einerKrankheit, indem eS sich zur Besserungoder znm Gegentheil hinneigt, Ausschlag.— Kriterium, Unterscheidungszeichen,Kennzeichen, Prüfstein, Merkmal, alles