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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Belagerung Neapels im Jahr 1493 zuerstdamii angesteckt wurde».

wie l lat.), schlecht, schlimm, übel-malediciren llat.), verlvttiischen, ver-fluche». Maledictio», Verfluchung,Verwünschung, Fluch.

Malesicanr tlat.), Missethäter, Ver-brechec, Uedelthaker. Maleficium,Malefiz , ein todeswürdigesder Crimi-nalverbrcchen, eine Uebelthat. Male-fiz-Aache, ei» Eriminal- oder veiulicherProzeß. Malefiz-Richter , peinlicherRichier. der solche Prozesse ausmacht.Malestz Person , Verbrecher, Verbre-checin , armer Sünder, arme Sünderin-di.>>-etea (fcanz. sprich: Malang-tandii), Mißverstandniß.

Mafevoienz (lat.>, Uebelwollen.!>I:,!Keur, Malheur < sranz. sprich:Malöhc), Unglück, Mißgeschick-w>-veul eu.eemeiit (sprich: m a l ö r ö se m a II g ),unglücklicher Weise.wlbeui-em (sprich:malöröh), unglücklich, «leud.

malhonnett (sranz.), 1. unschicklich,unanständig, ungesitiet; 2. unedel, unred-lich . nnrechklich.

Malice (sranz. sprich: Maliss),Bosheit, Tücke. Arglist. malicios,malltiös, boshaft, arglistig. m->ü-Ii5a se.eerlio, böswillige, vorschliche Vec-laffung des Ehegatten.

Malignität llat.), Bösartigkeit-

Malle sranz.) Reisekoffer. Malle-post, Briefpost (hier wird malle als Be-hältniß der Briefe behandelt).

nialleabel (lat. vonwlieoiur, Ham-mer), Hammerbar. schmiedbar, was sichHammern, schmieden, oder strecken laßt.Malleabilitat . Dehnbarkeit, die Eigen-schaft gewisser Metalle, daß ste sich mitdem Hammer dehnen oder strecken lasse».

malleoiar (!at.), die Knöchel betref-fend.

Malpighische Haut, Malpighi-schev pletz , die untere, dickere, netzför-mige Haut des menschlichen Körpers, diebei den verschiedenen Raren verschiedeneFarben hat (nach dem ital. Arzte Mal-pighi).

malplacire» (sranz. sprich: p lass),an den »»rechten Ort stellen, mißstellen.

Manschette.

einen nialplaciren, ihm einen schlech-ten Platz anweisen.

mafpropre llranz.), unreknlich, un-sauber. Ntnlpi oprelö (sprich: Malpro-pertcb), Unsanberkeit, Unreinlichkeit.

maltraitiren lscaii;.), mißhandeln.

l>I»l»m, PLriluilt llat.), Uebel, kör-perliches Gebrechen. mulmn invelernluin,«in veraltetes, verjährtes Uebel.

Malvasier, gelblicher, balsamischerWein aus der Gegend um Napoli di Mal-vasta auf Morea; dann künstlicher franzö-stscher Miiscatwein.

Malve, Gartelipappel, Nosenpappel,Stockrose.

Matversation (lat.), Veruntretinng,untreue Verwaltung. malverstre»,ulitreu sein, ein Amt nicht treu verwal-te». Malversant, einer, der öffent-liehe Gelder unterschlagt, Papiere verfälscht,überhaupt sein Amt untren verwaltet.

rllanieluck. 1. ein von christlichen Rei-tern geborner, in der mohamedanischen Re-ligion erzogener Sclave in Aegypten; 2.ei» vom christlichen Glauben Abgefallenerlvergl. Renegat); 3. Heuchler, Treu-loser.

Mammalia, Mammalien (lat.),Sangethiere. mammos, vollbrüstig.

Mammositat, Vollbrnstigkeit, vollerBusen.

Mannnon (syrisch), 1. Geldgötze; 2.zeitliches Vermögen, insofern man sein Herzallzusehr daran hangt. Daher: Mam-monsdiener, Mammonsknecht, wo-für man auch Mammon ist sagt.

Mammutsknochen nennt man dieungeheuern Knochen von Riefeiilhieren. diein verschiedenen Landern, besonders am Ohioin Nordamerika, von Zeit zu Zeit ausge-graben werden.

Mamsell, so viel als Mademoiselle.

»isiiranllo <ital.) in der Mnstk, allma-lig abnehmend, so daß der Ton nach undnach schwindet.

Manchester, sammtarkiges Banmwol-lenzeng, i» der englische» Stadt diesesNamens erfunden.

Manchette tfranz.), Manschette.Handkranse. Das Manschettenfieberhaben. Furcht haben.