mesto
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mischtec Race ist), diejenige», welche voneinem europäischen Barer und einer Ame-rikanerin abstammen, oder auch umgekehrt.Jene beißen gelbe, diese rothe M e-flitzen.
»le.'to, me,tv5o (ital), in der Tonkunst,betrübt, traurig, was in einer langsamschwermüthigen Bewegung vorgetragen wer-den soll.
Mesüres (franz.), Maßregeln; Aus-kunstsmirtel.
Meta (lat.), Ziel am Ende der Reun-bahnen.
Metabasts (griech.), t. der Uebergangin der Rede; wenn man erinnert, daß manvon einem Gegenstände zu einem andernübergehe; auch die Abschweifung, wenn mannicht bei der Sache, um die eS sich eigent-lich bandelt, bleibt, sondern auf eine an-'dere überspringt; 2. Veränderung der An-sicht über eine Krankheit.
Metabole, Metabolismus <gr.),jede Veränderung einer Sache, z. E. derZeit, der Lust. der Krankheiten; die Ver-setzung der Buchstaben.
Metacentrum, Schwankpnnkt einesSchiffes.
Metachronismus (griech.), so vielals Anachronismus <s. diesen Artikel).
Metagogie (griech.), eine rednerischeFigur, wenn man Wörter der gleichen Ab-stammung in verschiedene» Biegung-fallenzusammensetzt, z. E. der Gott der Götter,der Fürsten Fürst.
Metagramma (griech ), i. Ueber-setzung einer Schrift; 2. Abschrift.
Metairie sfranz.), Meierhof.
Metakarpium (griech.), die Bor-oder Mittelhand, Handwurzel.
Metakritik < griech.) , Rachbeurthei-lung; hanplsächlich eine Kritik, die aufeine andere Kritik folgt.
Metalepsis, Metalepse (griech.),die Redefigur, vermöge welcher daS Vor-hergehende und daS Nachfolgende verwech-selt werden, indem man z. B. „Grab" statt„Tod" sagt.
Metallifodinen llat ). Erzgrube». —Metalliques (sprich: Metalligg'),StaatSschuldvecschreibunge» <z. B. östreichi-sche, russische), bei denen die Zinsen nicht
Metaphysik.
in Papiergeld, sonder» in Metallgeld, oderSilber bezahlt werden. — Metallisa-tion , Vererzung. — Metalloid, einmetallähulicher Körper. — Metallogra-phie, Beschreibung der Metalle. — Me-tallurgie, die Schmelzknnst, Hüttenkunde,die Wiffenschast, die Erze abzusondern;Metall -, Erz - oder Bergwerkeknnde. —Metallurg, ein Metall- oder Bergwerks-kundiger, Erzfcheidekünstler. — metallur-gisch, was zu der Bergwerkskunde gehört,dergwerkskttndig.
Metallage (griech.), Verwechselung,Dertauschuiig.
Metamorphose. Metamorphofls(griech ), Verwandlung. Umgestaltung. —Metamorphose» (die), ein berühmteslateinisches Gedicht, oder vielmehr -ineReihe mythologischer Dichtungen von Ovid.— metamorphosiren, verwandeln, um-bilden. Hinschaffe», umgestalten.— meta«morphotisch» umgestaltend; metamor-photischer Spiegel, VerwandlungS-spiegel, der den Dingen eine andere Ge-stalt giebt, z. E- so, daß eine junge Per-son alt, runzlich, verzerrt aussieht.
Metapher (griech.), Uebertragung,Anwendung eines Wortes auf einen Ge-genstand , den eS ursprünglich nicht zu be-zeichnen bestimmt war, uneigentlicher, bild-sicher, verblümter Ausdruck, z. B. des Lei-bes Licht (das Auge); daS sterbendeJahr; des Lebens Mai; der durstigeBlick; der Nebel des Wahnes; die gäh-nende Kluft. — metaphorisch, bild-sich, uneigentlich.
Metaphrase (gr.), erklärende Ueber-setzung; Umschreibung; auch Uebersetznngeines Gedichtes in Prosa. — Metaphrast.erklärender Uebersetzer- — metaphrast«reit , übersetzen.
Metaphysik (griech ). die Wiffenschastd«S Uebersinnliche» , diejenige Abtheilungder theoretische» Philosophie, deren Gegen-stand die Erkenntniß des Uebersinnlichcnsei» soll, nnd die sich mit dem Dasein undden Eigenschaften Gottes, mit dem Wesender Welt und demjenigen der Seele be-schäftigt. Krug gibt folgende Definition:Metaphysik ist die Wiffenschast von denhöchsten Grundsätze» der menschl. Erkennt-niß , mithin eine philosophische Erkenntniß-lehre. — Metaphysiker, einer, der sichmit der Metaphysik beschäftigt oder dieselbe