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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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320 Metopen.

Begriff statt des eigentlichen, das Zeiche»statt der bezeichnete» Sache, die Ursachestatt der Wirkung, das Vorhergehende stattdes Nachfolgenden gesetzt wird, oder in»,gekehrt, z. B. Lorbeeren für Sieg.Oelzweig für Friede, Traube snrWein. u. s. w. metonymisch, einesolche Figur enthaltend, darin gegründet.

Metopen (griech.), die Zwischenräumezwischen den Balkenkopfen und den Drei-schlitzen der Säulen.

Mctoposkopie (griech.), Stirnfor.schling, Etirnwahrsagerei. MetopalXtron, Stirnhöhle.

Metraigie (griech.). Gebärmutter-schmerz.

Metre (franz. sprich: Mebt'r), dasneue französtsche Längenmaß, so' viel alsZ pariser Fuß. 11 1/2 Linie», oder 3 2/16rhcinl. Fuß. Daher: Decimetre , einZebutheil des Metres; der Lentimetre(sprich: So ng ti m e ht'r >, ein Hundert-theil des MetreS; der Millinietre, einTausendtheil des MetreS; der Hectome»tre . hundert Metres; der Rilometre ,tausend Metres; der Myriametre, zehn-lausend MetreS.

Metrenchytes (griech.), Mniterspritze.

Metrorrhagie , Muttecblutfluß.Metrotomie, Kaiserschnitt.

Metrik (griech.), die Lehre von den,Silbenmaße, deni Versbau, Versmaßkunde.VerSmeßknust. metrisch , »ach einemgewisse» Silbeuniaße eingerichtet. geb»»,den, in gebundener Schreibart, in Verse».

Metrum, das Vers- oder Silbenmaß.Metrologie (griech.), Maß. und Ge-

wichtskunde.

Metromanie (griech.), Reimsucht,heftig« Begierde, Verse oder Reime zumachen.

Metrometer oder Metronom (gc.),

Takrnieffer.

Metropolis, Metropole (griech.),t- eine Mukierstadt, gegenüber Pflaiizstad-ten; 2. eine Hauptstadt; 2. eine Stadt,Ivo ein Metropolit oder Erzbischof sei.

neu Sitz hat. Metropolitan'Rirche,«rzbischöslich« Kirche, tzauptkirche.

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*) Mette (vom. lat. meiuiinu» e»otu»), Mor-genaetang : katbvlistber Frübzotteivienft. Früh-messe, vor Anbnxb bei Tage«, Nachtgottesbienft.

Migräne.

Metusle (griech ), die Gemeinschaftund Vereinigung eines Wesens mit demandern.

Meubcln (franz. sprich: Möbeln),Geräkhschafken. Hansgeräth. meubli»ren, m't Hansgeräth versehen.

in«u»> «t tu»,» (ital.), das Mein undDein.

Meute (franz. sprich: Mäht«), Kop-pel Jagdhunde, etwa SO.

Mezzanine (ital.), 1 . Halbfenstec übereinem großen Fenster; 2. Halbgeschoß.

in-rr- tinta, Mezzatinta oder Mez«Zotinto (ital ), 1. Mittelsarbe, gebro-chene Farbe, welche aus dem Uebergangezweier Farbe» i» einander entsteht; lichteSchattirnng; 2. schivarze Kunst bei Kupfer,stecher». »w,ro, in der Musik, halb,mittelmäßig. I»er?o knrie, ekivas stark.

»le/ro piano, etivas gelinde. iorr/o»oprano, der hohe Alt oder tiefe Diskant.

I> i»«rra roce tsprich: a metzaWoht.sche), mit halber oder gedämpfter Stimm«.

Miasma (griech.), 1. Anstecknngsstoffüberhaupt; 2. Anstecku.-.gSstoff, der durchdie Luft erzeugt, oder wenigstens fortge.pflanzt wird- miasmatisch, durch «ineschädlich« Luftdeschaffeiiheit erzeugt, fortge,pflanzt; ansteckend.

Mication (lat.), die Bewegnng desBlutes im Körper.

mietn- t' 1 'n-nius (lat.), das Blutharnen.

Midas (griech.), der Name eines-nigs in Phrygie». welchem Apollo, wegeneines unverständige» Urtheils über «inenniiifikalischcn Streit, ei» Paar Eselsohre»anzauberte; daraus ersteht jeder leicht,was Midasohren bedeute».

Migliajo (ital.). ein Gewicht von >000Pfund, in Venedig und Livorno.

Miglien. italienische Meile» (von einerhalben Stunde).

Mignatur, siehe Miniatur-

Mig»o (franz. sprich: Minjong),Liebling, Günstling, Schätzche». Herzchen.

Mignonne, >- Lieblingin; 2. Jung-sernschrift, kleine sranzöstsche Drnckbuch.staben. mignotiren. verzärkelu, lieb.kosen. mignardire». >. verzärteln,verhätscheln; 2. »erkünsteln.

Migräne (franz. vom griech.), ein