Migration.
empfindliches Kopfweb. das nur die eineSeite des Kopfes befallt. Hemikrnnie.
Migration (lat.), Wanderiiiig. Vgl.Emigration.
Mitro - Elektrometer, Mikro-Elektroskop, soviel als Kondensator.
Mikrographie (griech). Beschreibungganz kleiner Gegenstände, welche man nichtanders. als dnrch ei» Vergrößerungsglassehen kann.
Mikrokosmos , Mikrokosmusfgriech.), die kleine Welt, die Welt ,mKleinen. So wird besonders der Menschgenannt. in so fern er alle Urstoffe desWeltalls und Spuren jeder Kraft in sichtragt. Das Gegentheil von Makrokos-mus.
Mikrolog tgriech.), ei» Kleinigkeits-krämer , Grillenfänger, Silbcnstecher. —Mikrologic, Kleinigkeitsgeist, Kleinig.keitskramerei, Kleiuigkeilssucht. — mitrologistren. »ach Kleinigkeiten haschen, sichmit geringfügige» Sachen abgeben. — mi-krologisch, kleinlich, kleingeistig.
Mikromegas tgriech.), ein Kleingroß,Gerngroß.
Mikrometer (griech.), eine Vorrich-tung an Fernrohre» und Vergrößerungs-gläser» , um ganz kleine Weiten am Him-mel . oder die Verhältnisse kleiner Gegen-stände , die maii dnrch das Mikroskop be-trachtet, z» messe».
Mikrophthalmos tgriech ), «i» Kleitt-äiigiger-
Mikropsychie (griech.), Kleinmü-lhigkeit-
Mikroptera (griech.), Kleinflüglerunter den Insekten.
Mikroskop (griech.), Vergrößerungs-glas. — mikroskopisch, durch das Ver-größerungsglas betrachtet; vermittelst des-selben vorgenommen <z. S. mikroskopischeBeobachtungen).
Militär <daS), tscanz.), das Solda-ten- oder Kriegswesen: die Soldaten. —militärisch . was zum Kriegswesen ge-hört, kriegerisch, soldatenmäßig. — mili»tiren, streite», kriegen, Kriegsdienste thun.— Miliz. 1. Kriegswesen, Kriegsdienst;2. Bürger, oder Londsoldatcn; Landwehr.
will- (lat.), tausend. — Milliade,Schweizer s Wörterbuch. V.
Mine. 321
ein Jahrtausend. — Millierrde, tausendMillionen. — Milliririum, ein römi-scher Meilenstein, der eine Entfernung vcutvvv Schritten bezeichnet. — Millinfse,tausend Milliarde» . tausend mal tausendMillionen. — kllillio» , zehn mal hun-dert lausend, tausend mal tausend. —Millionär, «in sehr reicher Mann, dereine oder mehrere Millionen im Vermö-gen hat.
Millefiori sital), «ine künstliche Blu-menmosalk in GlaS.
Millcsolium (lat), das Tausendblatt,die Schafgarbe.
Millenorier slat.), so viel als Chi-tins! lfiehe diese» Artikel .
Mlllepore», Punkt-Korallen.
Mimen (griech.. lat. »>imi, Einb-Mirmuö. Mime). Künstler, welche Empfin-dungen durch Geberden darstellen, Geber-denspieler, folglich auch Schauspieler, diesich in dieser Rücksicht auszeichnen. Zu denberühmteste» Geberdenspielern gehörte» derEngländer Garrik, und der FranzoseTalma. — sMimen bedeutet auch bis-weilen : Geberdenspitle, Geberden. > —Mimesis, Nachgeberdung; ein« redneri-sche Figur, nämlich diejenige Art der Iro-nie , wenn maii die Worte des Gegnersin einem spöttischen und höhnischen Ton wie-derholt. — Nlimik, die Kunst, die See-lenzustande durch Geberden darzustellen, dieGeberden den Worten gemäß einzurichte»;Geberdenkunst, Geberdenfprache. — Ml»miker, Gebcrdenknnstler, solche, die eineTheorie von dem Geberdenspiele besitze».
— mimisch, zur Geberdenkunst gehörig.
— Mimoloy, Nachaffer- — Mimo»logie, Nachaffling.
Mimosn, Mimose, «in Pflanzenge-schlechk, ivelcheS die Sinn - oder Gefuhls-pflanzen eiithalk, deren Blatter sich bei dergeringsten Berührung zusammenziehen, oderauch gänzlich schließen.
Minarets, runde Thürme an denMoscheen.
Minauderie (franz. sprich: Mino-derihj, Ziererei, Schönthuerei. — mi»naudire», sich ziereil, schön thun.
Mine. >- eine zur Aufsuchung der Erzei» die Erd« gegrabene Höhlung, Grube.Schacht: 2. in der Kriegskunst, Kellermit Sänge», um die darüber befindlich«2l