334 Muskiten.
Muskiten, siehe Moskiten- >
Musselin, siebe Mousselin-
musstren (franz.), siehe mousstren.
Mussirung (franz.). die bunte Ver-zierung auf der hinter» Seite der Spiel-karte», welche mit hölzernen Musstr-For-N»en aufgedrückt wird.
Mussons, siehe Moussons.
Mutn llak.), (Gramm.) ein starrerCousonaut, k, p, t.
niutubel (lat.), veränderlich, unbestän-dig. — Mutnbilitrit, Veränderlichkeit.
— Mutation, Veränderung, Verwechs-lung. — inut^lir inliiiiiöiz, abgekürzt inul.>nu!., mit den nöthige» Abänderungen. —MUtiren. verändern, wird vorzüglich ge-sagt vom Uebergange der Dirantstimme derKnabe» in die männliche zur Zeit derMannbarkeit.
Mutilntion (lat. >, Verstümmelung.
— »lutiliren, verstümmeln.
Nutw (franz. sprich: Mütäng), einWiderspenstiger, Meuterer. — in»ij„eri-,Miititicrie, Meuterei, besonders unterSoldaten.
Mutschirung, der gemeinschaftlicheBesitz eines Guts oder Landes, wenn meh-rere Bruder oder Verwandte die Verwal-kling und Regierung desselben abwechselndführe». oder dasselbe auch durch Einen ausihnen unter gewissen Bedingungen verwal-ten, die Einkünfte theilen. die Gerichtsbar-keit »nb Regalien aber »»getrennt beisam-men lassen.
Mutsellim (tiirk.), Statthalter in denStadien der Türkei.
Niutuelltlat), gegenseitig abwechselnd,
— Mutuellisien , gegenseitig Verbundene(gegen die bestehende Ordnung in Frank-reich!. — Mutuum Darleh», Geldschuld.
— inutumn,aj»»»'iu»>, gegenseitige Hülfe.
— inuiuum püUistiun, ein verschleiertesDarleh» . ein Darleh» zum Schein.
Mycetologie (griech.), die Lehre vonde» Pilzen und Schwämmen.
Myelitis (griech.), Nückenmarkent-zündnng. — Myelophthisis, die Rü-ckendarre.
Myiologie (griech ), die Fliegen - oderMückeiikunde.
Mykterismus sgriech. v. Mykte-res, Nasenlöcher), das Naserümpfen.
Mysterien.
Mytndy (engl.), meine gnädige Frau.
Mylord (engl ), mein gnädiger Herr.(Siehe t>ord).
Myodynninometer (griech.), Mus.kelkcaftmeffer.
Myogruphte» Beschreibung der Mus-keln. — Myoiogie, Lehre von denMuskeln. — Myotoune, Muskelzer-gliederung.
Myopie ( griech. ), Kurzsichtigkeit,Blödsichtigkeit. — MyopS , ein Kurzsich-tiger.
Myriade (griech.), 1. zehn tausend;2. eine sehr große Zahl, iiiizahlbare Men-ge, Unzahl.
Myriagramme, französisches Gewichtvon Iv.vtzv Grammes, ungefähr 2lt Pfund.
Myriameter lgriech.), ei» französi-sches Längenmaß von ungefähr einer deut-schen Meile.
Myrittga, Myrinx, das Trommel-fell im Ohr.
myrionymisch lgriech.), was tausendoder eine sehr große Menge Name» hat,tausendnamig.
Myriorama (griech.), eine Art vonlandschaftlichem Raleidoskop (siehe die-sen Artikel), Landschaflsumbildnec.
Myrniecismus, Myrmekiasts(griech.). Empfiiidiiiig, als ob Ameise» amLeibe hernmkröchen, Kriebelkrankheit.
Myrrhe» ein bitteres, wohlriechendesuiid heilsames Gummiharz.
Myrsa» i. Tactarfürst; 2. persischerPrinz.
Mystagog (griech.), 1. bei den Alten,derjenige, der das Innere und die Schätzedes Tempels zeigte, oder auch die i» dieMysterien Einzuweihenden einführte; 2.spöttisch: Geheimnißvoller, Geheimuißkcä-mer.
Mystarch (griech.), 1. ein Oberprie-ster; 2, (zum Scherz) ein Küster.
Mysterien (Einheit: Mysterium)(griech.). t. Geheimnisse, Geheimlehren,auch Geheimuißkrämereie»; 2. bei den
Alten, Religionslehren und Gebräuche,welche dem Volke zum Geheimnisse gemachtund nur Geweihten geoffenbart wurden;geheime religiöse Zusammenkünfte; 3- eineArt geistlich, komischer Schauspiele, worin