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Numismatik.
Obaeratus.
wird. — Numeriken. 1. zählen, eineReihe von Zahle» aussprechen; 2. mitZahlen ober Nummern bezeichnen. — nu-merisch, 1. was durch Zahlen ausgedrücktwerden kann; 2. als eine Zahl betrachtet.— Numero (abgekürzt dl,-o., lV,-. , di.>,unter der Zahl. oder der Zahl nach. AlsHauptwort: die Zahl. Nummer, z. B. dieHauSziffec; die Zahl auf einer Balle vonWaare». — numerotiren , mit Zahlenoder Nummern bezeichnen. — numerös,1. zahlreich, häufig; 2 . wohlklingend inder Rede. — Alle diese Wörter kommenvon: Numerus, eigentlich: 1. eineZahl; 2. in der Rede- und Dichtkunsteine wohlgewählt« Abwechslung langer »ndkurzer Silben, wodurch die Rede ange-nehm ins Ohr fällt; der rednerische Wohl-klang; das Klaugmaß, der Redeklang,der Wohllaut, Tonfall. — »u,n«r»8 >o-tu„llus , runde Zahl, z- E- wen» man sagt,das kostet mich tvv oder tllvv Gulden,obgleich eS etlvaS mehr oder weniger sein mag.
Numismatik lgriech.), Müiizwiffen-schaft, Münzkunde, wozu auch die Kennt-niß der Medaille» gehört, nach Materie.Form, Größe, Zeitalter und Gepräge. —Numismatlker, Münzknndiger, Münz.kenner. — numismatisch , münzkundig,die Münzkunde betreffend. — Numis-matographie . Beschreibung der Mün-zen. — Numophylacium , Münz.sammlung.
Nunciation (lat.), jede Meldung oderVerkündung einer Sache. — Nuncia-tur , 1. das Amt eines Nuntius; 2.
Aufenthaltsort oder Wohnung desselben. —Nuiicius, Nuntius, 1. eigentlich einBote; 2, ein Gesandter des Papstes. Wenner kein Kardinal ist. fo heißt er dl»,>>>»8^poLloilcur, ist er hingegen ein Kardinal,so heißt er l.eg.uu8 » lsioi-e.
nuncupiren (lar.), namhaft machen,oder eine Absicht, die man hat, in gehö-riger . rechtlicher Form erklären. — NuN-cupatio», t. Namhaftmachnng, förmlicheErklärung; 2. bestimmte Ernennung Je-mandes zum Erben. — nuneupativ ,nach bestimmter mündlicher Erklärung. —Das Nuneupativ, oder ,e5lÄ>nen,umUlincopsliruin, das mündliche Dermächtniß.
dlupta (lat.), die Derehlichke, Verheira-thete. — nuptial, hochzeitlich, bräutlich-
Nutation llat. ), das Wanken oderSchwanken, z- B. der Crdaxe.
Nutriment (lat.), Nahrung, Nah.rungsmittel. — nutrtren, nähren, ver.pflegen. — Nutritio», >. Ernährung;2. in der Chemie gleichbedeutend mit Im-prägliatiou. — Das Nutritlous»gescttäft, das Ernähr»,igsgeschäft im thie-rische» Körper. — »utrltiv, ernährend,nahrhaft. — Nutritiv-Rraft. die näh-rende Kraft. — Nutritoren die Pfle-ger, Fürsorger von Universitäten undSchulen.
Nyktalopie (griech.), Tagblindheit,Unfähigkeit bei Tage zu sehen, das Nacht-sehen, die Nachtsichtigkeit. — Nyktalops(franz. dlvctalopo), ein Nachlseber oderTagblinder, der bei Nacht besser sieht alsbei Tage.
Nyktophyte» (gr.), Nachtgewächse.
Nymphen (griech.), t. bei den Krie-che» und Römer» weibliche Schntzgottheitenund Beivohuerinnen der Quellen, Flusse,Meere, Berge, Bäume, Haine; vergl.Dryade», Najadeu, Drenden ». s. f.2. „„eigentlich: weibliche Personen von all-zu freien Sitten, Lustmädchen: ?. in derNaturgeschichte, die Puppen der Insekten.— Nymphe»!», 1 . ein Nymphe,Item-pel; 2 . ei» BadhanS für das weiblicheGeschlecht, Franenbad.
Nymphomanie (griech ), soviel alskuror »,t>p>un8, Miikterwuth, Mannsttcht,mit Convulsionen verbundenes Streben einesWeibeS nach Befriedigung des Geschlechts-rriebes. — Nymphonante lveiblicheSclbstbefleckuug. — Nymphotonlie, derWafferlefzenschnitt.
Nystagmu» lgriech.). t. das Nickenmit dem Haupte aus Schläfrigkeit; 2. e,nkrampfhaftes Hin - und Herbewegen einesoder beider Augapfel, krampfhaftes Blinzeln.
O.
Vase» , i» den Sandwnsten von Afrika(oder auch in Arabien) liegende wasserreiche,fruchtbare, bewohnte Gegenden.
Vbaeratus (lat.), ein Verschuldeter.— obärat, mir Schulden belade», ver-schuldet.