376 Passage.
fing; 2. Hin- und Hergang eines Pferdesauf demselben Platz«, der sogenannte spa-nische Schritt.
Passage (franz. sprich: Passahsch'z,t. Durchgang, Durchfahrt, Durch,ng.Uebe, fahrt; 2. das 57in - und Hergehen,Reite» und Fahren an einem Orte, woman viele Leute Vorbeigehen sieht; Z. eineStelle in einem Buche oder in emer Rede;-i. ,n der Musik, zumal im Gesänge, eineReihe von Tönen, wodurch die Melodieverziert und eine Hanptnoke in mehrereverwandelt wird. — Passagier ltprich:Pa ssa h sch i h r). eine reisende Person,besonders ein Reisender mit der Post,Postfahrer. — en Passant lsprich: angpassang), im Vorbeigehen, beiläufig.
paffarllle», sehr gute spanische Ro-sinen.
pafsattoil. Zulassung. Einer Rech-nung die Passation ertheile», sie hinge-ben lassen, sie annehmen, wiewohl unterBedingungen.
passuio ital.), in der Kaufmannssprache,der vergangene Monat z. B. am dritte»Passats, am dritten des vorigen Monats.
passatrvltlde, gewöhnlich nimmt mandieses Work für ganz gleichbedeutend mitMoussons, so daß die Winde darunterverstanden werden, die auf dem indischenMeere zwischen den Wendekreisen eine be-stimmte Zeit des Jahres hindurch »ach die-ser. in der übrigen aber nach der «nkge-gengeseyten Richtung weben. Hoffman»hingegen („die Erde und ihre Bewohner."S. 80.1 setzt die Moussons in der ebenailgesubrten Bedeutung, dem Passat-wind entgegen. den er für dr» immerfortzwischen den Wendekreisen webende» Ost-iviiid, der auf der nördliche» Halbkugeletwas nach Norden, auf der südlichen nachSuden abweiche, erklärt.
Passauer-Ruilsi, die angebliche Kunst,sich schuß, und stichfest zu machen, die voneinem Scharfrichter aus Passan herrühre»soll, der solche mit Aanberzeichei, beschrie-bene Sicherungszeitel, Paffwuer - Zettelgenannt, an die Liebhaber austheilte. Nochim siebrnjahrige» Kriege trugen manche Sol-daten Paffauec-Zettel bei sich.
passavttiit sfranz. sprich: Passa-wang), Durchgangsschein für Waaren,Zollschein.
plssstbel.
Passe sFechtkttiistl, Ausfall, Sprunggegen den Gegner.
I'.,sse-p,»-<>w, passeprirsle (franz.),Kriegsbesebl, der von Man» z» Manngeht, Lansbcfehl.
I'.isse-pur-laut, Passe-partSUt(franz.sprich: Paß'partuh , ein Hanptschluffel,Diekerich.
-pas.ee , pwssepttsse (franz.), Ta-schen spielerstiickch eil.
l'assepvit (franz. sprich: Paßpoahl),Vorstoß, eine schmale Borte oder Streifeam Kleide.
I'asse-poei tfranz. sprich: Paß'pohr),«in Geleiisbrief. (Siehe paß.)
r'-s---ie,»ps, paffeteillps (franz. spr.:Paßgang). Zeitvertreib.
I'.,sse-'l>!.-»> , passevslant (franz.sprich: Paßivolang), >-ein auf der Postnicht eingeschriebener Reisender; 2. ei»Soldat, den ein Hanpimann bloß auf derMusterrolle, aber nicht wirklich unter derCompagnie hat. und der nur die Zahl vollmachen muß; Lückenbüßer. In beide» Be-deutungen wird das Work blind ange-wandt.
passrgdrehcii. die Art des Drekens.bei welcher der abzudrehende Stoff nichtbloß heinmgedrevei, sondern zugleich hinund her geschoben wird. — Passig-Dreh'ba»k. Knnstdrehdank. — PrisftgN. erde,Maschinen, womit man, vermöge einerPatrone oder eines Modelles beliebige Zi-giiren anf gedrechselten Sachen hervorbrin-gen kann.
pa'stren, l. vorbei- oder vorüberge-he», reisen, wandern; 2. durchgehe», be-willigt, angenommen werden; Z. knr etwasgehalten werde» oder gelten: er pa flirtfür einen Gelehrten, d. h. er wird dafürgehalten; -i. sich zutrage» . geschehen: z. B.wann ist es pafsirt? d- b. begegnet; Z.erträglich, mittelmäßig sein: z. E. dasmag passiven, d. b. ist »och erträglichoder leidlich; b. die Zeit passiven, hin-bringen, zubringen; 7. bei den Webern,die Fade» einziehen oder «inlesen. —Prissir-rZervicht, übliches, etwas leich-teres Goldgewicht. — prrssrr Zettel, einAreizeitel, vermöge dessen Maaren oderGüter ungehindert weiter passive» können.
pnssibe! (lat.), leidensfabig, leidsam,empfindlich. — passibilttät, Fähigkeit