PASSION-llo.
zu leiden, Leidfamkeit. — Passion, 1.Leidenschaft, heftige Begierde, Sucht, Nei-gung; 2. Marter, körperliche Schmerzen,besonders das letzte Leiden Christi und diedem Andenke» desselben gewidmete Zeit.—pasfroiis-woche, Charivoche. — pas-stoiliren (sich), sich ereifern, in leide»,schriftliche Hitze gerathen. — passioilirt,leidenschaftlich eingenommen; ein passio-nirrer Spieler.
>n->to (Musik), leidenschaftlich, nach-drücklich.
passiv (lat.), leidend, nicht thätig. —Sich passiv verhalten, d. h. ohne etwaszu thun, unthätig. ohne stch in etwas zumilchen. Gegensatz von activ. — Pas-siva, Passiv-Schulde», solche die eineran Andere zu bezahlet, bat. DaS Gegen-theil ist Activa. — Passiv-Handel, der-jenige Handel eines Volkes, da es seineBedürfnisse von andere» Völkern nicht füreigene Erzeugnisse der Natur und Kunsteintauschen kann, sondern in baarem Geldebezable» mnst, so dost eS dabei verliert,im Gegensatze des Actlv-Handels «stehediesen Artikel'. — Passivität, leidender,unthätiger Zustand; Gegensatz von Actlvi-tat. — Passivum die leidende Formeines Zeitwortes die durch iv erden ge-bildet wird z. E. ich werde getragen, ich jwerde geliebt :c.
paffulat (das), Rostnensaft oder-Honig.
Passus (lat.), eine Stell« auseinem Schriftsteller.
Paste» lnenlat. Abdrücke ge-
schnittener antiker Steine, Münzen undMedaille», in glasartiger. mineralischerErbe, Siegeliak, Schwefel. Gips undgipSartigen Massen; Teigabgüsse, Teig-steine.
Pastelle (neulat), Pastellstifte, inder Malerei, trockene. a»S Farbeuteig ge-formte. kreideartige Stifte, womit trockengemalt wird. — die Pastell-Malerei .die Farbenstiftmalerei. die TrockenmalereiDiesem «ntspiichti Pastell-Maler, Pa-stell-Gemälde.
pasijche (stanz, sprich: Paskihsch,ital. pastieeio), Nachbildung, besonders einGemälde, duS ganz in der Manier einesgrolle» Künstlers nachgemacht und für dessenArbeit ausgegeben wird.
PatLne. 377
Pastillen (von Paste), t. kleine Kn-Zeichen oder Plätzchen, aus Saft von Baum-früchten und Zucker bereitet und in Formengegossen, Zuckerplatzche», Zeltchen; 2. Räu-cherkerzchen , Näucherkügelchen.
Pastinake slat.), ein Gartengewächs,dessen weist«, fleischige und süste Wurzelals Gemüse gegessen wird , die Hirschmöhre,welsche Petersilie.
pastine. ein aus Zwillich verfertigter,mit Rehhaare» ausgefüllter Gürtelsauel ohneSteigbügel.
pastös (stanz, p-l-ur), bei den Maler»markig, fardkraftig; ein pastös«r Pinsel,der die Farben stark und kräftig aufträgt.
Pastor (lat.). 1. eigentlich: ei» Hirt;2. ei» Pfarrer, Prediger. — k'astoo i»ri,Pfarrer des Orts. — pastoral. was zumHirten- oder znni Pfarramte gehört, oderivas den Pfarrer und sei» Amt angebt. —Pastorale, 1. ein Hirtengedicht, Sck'ä-fergedtcht; 2. ein Hirtenlied; ein Musik-stuck. das den Gesang der Hirten nach-ahmt, aim-nrbig. zärtlich und einfach ist;Z. ein ländliches Schauspiel. — Pastorralta. Pastoralie», Pfarramtssache»;Dinge, Schriften oder Bücher, welche zurAmtsführung eines Predigers gehöre». —§ Pastoral - ssheologie . Anweisung zurgehörigen Führung des PredigramtS. —Pastorat, >- Pfarrstelle. Pfarramt; 2.Pfarrwohnnng, Pfarrhaus. — Pastorreüo . ein kleines Hirtengedicht. — Passtorite, Hirtenflöte. — pastoritlui»,Hirtenlied.
pat, siehe patt.
patagonier» patat,o»en, i kupfer-farbige Menfcheii, von sehr langer Gestaltim spanischen Südamerika; 2. überhauptMenschen von ungewöhnlicher, riesenmasti-ger Graste.
pataten, siehe Batate».
Patavi»»tat (lat.), die schlechte, der-dorbene Aussprache der Bewohner der ita-lienilche» Stadt Padua (Latarium).
pateli» (stanz, sprich: Pateläng),ein schmeichlerischer Betrüger, Schleicher,Fuchs.
patelle, Napfschnecke
patene (lat. p.>wnO, das Tellerchen,l auf welchem bei der AnStheilnng des Abend-