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Patent.
mabls das Brot oder die Hostie liegt, Brot-schnsselche» , auch das Kelchtellerche».
Patent (lak.), I. ei» öffentlich ange-schlagenec. obrigkeitlicher Befehl; 2. dieschrililiche Bestallung oder Beförderungsur-kunde zu Aemtern und Wurden, z-B. zuOsfi-iersstellen; Z. ein ertheiltes Vorrechtin Bezug auf neue Kunst, rfindnnaen oderSustchcrungcu des Alleinhandels mit neuerfundene» oder verbelle« ken Waaren; uber-haurt Bevorrechtigungsfchreibc», Freibrief,Geiverbsschei». — Mirthschaft»: pa-te»k, er» Schreiben, wodurch Einer dasReche erialr, Wirih zu fern. — patent-tpr-aren tz B. PatentiLltrümvfei,Waaren (z. B- Scrumpsei, frrr ivelche derErfirider oder Derserkiger einen Freibriefhat fo da» dieselben kein Anderer, ein«gewisse Reibe von Jakre» hindurch. berfer-tigen darf. Mit solchen Waaren pflegt manden Begriff vorzüglicher Gute zu verbinden.Bergl. privilcgiuni. Monopol. —patent iAedühr, die für ei» Patent zuentricheende Abgabe. — patentiren , pa-tentieren, nni einem Freiholsbriefe ver-sehen, bevorrechtige».
Pater (lat.i, l. Vater: in der katho-lischen Kirche, ein Ehrentitel der Ordens,geistlichen; eben dieses Work bedeutet: 2.in der Mehrheit Patres, die Kirchen-vater, oder christliche» Kirchenlehrer derersten Jahrhunderte. — -«i pot-e., geben,zu den Vater» versammelt werden. ster-be». — rnirii, rjsili, die altrömischen
Senatoren (Naihsberreni. — p-rierli>«, Hausvater. — >>.'i»-r pol, ioe , Vaterdes Vaterlandes- — paternell. väterlich.
— paternitat, Vaterschaft, Vaterstand.
— Ei» der Paiernirak Angeklagter,heißt erner, der als Barer eines Kindesangegeben wird. — paternitatS'princlp, der Grundsatz, dass ein ,-»ehelichesKind von dem Vater, wofern dieier aus-gemirreli werken kann, unterhalten werde»solle. — Paternoster, I. die lateinischeBeneiinuiig des Vaterunsers; 2. der Ro-seirkranz, eine Schnur mit Kugel», derensich die Katholiken zur Bezeichnung dertäglich zu haltende» Gebete bedienen. —Paternosterwerk beißt eine Maschine,das Wasser vermittelst lederner, oder viel-mehr mit Leder überzogener, an Kette»befestigter Kugeln in die Höhe zu ziehen.
pathetisch s gr ech.-, empfindimgsvoll,
Patriarch.
rührungsvoss, eindringend. kraftvoll, feier-lich, was eine starke Gemnlhsbewegnngausdruckt (mit Würde und Ernst'. — Pa-thogenie, die Lehre von der Entstehungder Krankheiten. — Pathos, > Leiden-schüft, heftige Gemüthsbewegung; 2. Aus-druck großer, erhabener Leidenschaft; hoheRührung eines Redners. — Eine Redehat viel Pathos, d. h. sie druckt starke,hohe Empfindungen aus. — pathogno«niik. >. die Lehre von den Krankheit-»niiv ihrer richtige» Beurtheilung; 2. dieKunst, die Geniuthsbrivegungen aus denVeränderungen des Körpers den Geber-den und Miene», zu erkenne». — pa>thognoinisehcs otcrpathoynostischcsZeichen, ein eigenes bestimmtes Meikmal,durch welche sich eine Krankheit von einerandern „nreischeidet. — Patholog,Krank,hertskenner. — Pathologie, Krankbeits-kund«, die Lehre von den Krankheiten nachihren verschiedenen Gattungen und Arten,nach ihren Ursachen, und »ach ihren An-zeigen. — pathologisch. 1- was zurKraukkeitSkunde gehört; 2. sinnlich, aussinnlichem Antriebe.
I'-iiieuee , Patience sfranz. sprich:Paßiangßl, l. Geduld; 2. Geduldspiel,eiii «arteusiiel für zwei Personen, oderauch eine allein.
patieiltl'reil lsich) (ital.). sich leiden,sich gedulden mit Geduld warteu. — Pa-tient (lar.), ei» Leidender, ein Kranker.
Patina patine, der Grünspan,iber-zug an kupfernen Dingen, z. B Skaine».Man gebrauch: das Wort auch diswei e»von dem schwarzgelblichen Aussehen alterGemälde-
Patins (franz. sprich: Patäug), I.Schlittschuhe; 2. Ueberschuhe.
Polo,.,, patois tfranz. sprich: Pa<toab>, gemeine Sprache, verdorbene Mund-art des gemeinen Volks.
I'iiirr., (lak), das Vaterland- — poni»üb, Vene, siehe 17: iib, ele.
Patriarch (lat. und griech.). I. Erz.oder Stammvater, besonders der Jsraelikennach der Enndflnlh; 2. Oderbischof. Ineiner Kirchenversammlnng lvnrde dieserTitel den fünf vornehmsteu Bischöfen zuRom. Constankinopel, Jernsalem. Ankio-chien und Alerandrie» austchließend zner-theilt. — Jeyt besitzt die römische Kirche