phlegräisch.
Phlekonntopyra, Schleimfieber. —Phlegnintorrhöc, Schleimfluß, fließe»,der Schnupfe».
phItgrcijsH (griech.), brennend; z.B.phlegraische Gefilde, Brandfelderfz. E- bei Cnma).
PHIogision (grieck.). der Brennstoff,dos entzündliche Wesen. Stahl war dererste, welcher behauptete, in jedem ver-brcnndaren Körper sei ein Brennstoff, derbeim Verbrennen einweiche. Die Anhän-ger dieser Lehre beißen phlogisuker,wahrend die Gegner (die neuern Chemiker)Antiphlogistiker genannt werde». —PHIoglsilk, Lehre dorn Brennstoff. —phlogistisch, brennbar; was entzündlicheoder brennbare Theile enthalt; in der Lehrevom Brennstoff gegründet. — phlogisli-sire» , mit Brennstoff verbinden, brennbarmachen. — PHIogoskop. ein rauchver-zehrenber Sparofe», ei» Ofeii. der einZimmer nicht bloß erwärmen, sondern aucherleuchte» soll. Vgl. Therino-Üampc.
phlyktcinen, phlyktiden (griech.),Hitzblartecchen-
Phoca, Seehiiiid, Robben.
Phöbe lgriech.), Beiname der Dianaals Mondgöiti».
Phöbus (griech.), I- in der Fabellehreder Beiname des Apollo, als Gottes derSonne, der Musen und der Arzneiknnst;2. in der Dichtersorache. die Sonne; Z.in der Sprache der Knnstrichker Schwulstim Rede» und Schreiben. Vgl. Bombast.
Phönix (griech.), 1. ei» erdichteter Vo.gel der Alte», von dem man fabelte, daßer einige hundert Jahre alt werde, (ichdann verbrenne, und aus seiner eigene»Asche i» verjüngter Gestalt wieder hervor-gehe; daher: 2. »»eigentlich: etwas Sel-tenes, Vortreffliches, Unvergängliches; Z.Phönix, Phönixgesellschaft, Brand-Versicherungsanstalt zu Paris und London;4. kleine neugriechische Münze.
pholaden (griech.), zweischalige See-thierche» die im Finstern leuchten undsich in harte Steine einbohre»; Meerdat-teln , Bohcmuschel».
Phonetik (griech ), Lautlehre. Stim-menlevre. Lehre von den Modifikationender Stimme. — phonetisch, den Lautbetreffend, darstellend. Vgl-Hierogly»
Photophobie. 39Z
phen- — phonik, Schalllehre. Ton-lehre. — phonognoniik, Kunst, dieMensche» nach der Stimme beim Soreche»zu beurtheile». — phonischcr Mittel»Punkt- der Ort, an welchen sich beieinem Echo, das mehrere Silben wieder-holt. die redende Person stellen muß. —phonok-iniptjscher Mittelpunkt.Stimmbeugepunkt, die Stelle, vo» wel-cher der Schall beim Echo zurückgeworfenwird. — phonoklastisch, die Schall-strahlen brechend. — phonurgie, dieWiederhallslehre.
Phorkos, Phorkus, ein Meecgottder Alten.
phorometrie (griech ), Lasttraglehre,Lastmeff»,igelehre. — phorometer. >-TragfahigkeitS-Messer; 2. Ertragfahigkeits-Meffec im Landban.
phoronoinie (griech.), Beweg,„Igs.meßknnst fester und flüssiger Körper undihrer Gesetzt.
Phosphoreszenz (griech.). die Eigen-schaft gewisser Körper, im Dunkeln zuleuchten. — phosphoresciren, im Du»,kein Licht ausströmen. leuchten, wie z. E-faules Hol; oder das Johanniswürmchen.
— Phosphor»«, Phosphor, derLeuchtstoff, ei» zäher Grundstoff von gelb-lichec Farbe, der sich an der freien Luftund eben so bei geringer Reibung entzün-det. Er wird aus den Knochen und ausdem Urine bereitet. — Phosphorsaure,Verbindung des Phosphor mit Sauerstoff.
— phosphorisch. phoSphorartig; z. V-phoSpboriscbes Licht, ei» wie Phos-phor schimmerndes Licht.
Photogen (griech.), Lichtstoff.
Photographie (griech.), Zeichnungdurch das Licht, und photographisch,wird häufig auf Daguerre'S Erfindungangewandt. Siehe Daguerrotyp.
Photokanipsis (griech.), die Biegung,Brechung der Lichtstrahlen.
Photonieter (griech), ein Werkzeug,die Starte des Lichts leuchtender Körperz» bestimmen, Lichtmesser. — photoine»trie, Lichimeffung, Messung der Starkedes Lichtes.
photophobie (griech.), die Lichtscheu ,eine Angenkrankheit, bei der man nickt dengeringsten Schein des Lichtes vertrage» kann.