Physiographie.
Phystographie (griech.), Raturbe-
schreibnng.
physiokratie (griech.), 1. Naturherr.schcisc, das Allvermöge» der Naiur; 2.soviel als physiokratismus , oder pby-siokratischcs Gystem , (oder auch öko-nomistisches) , das Lehrgebäude der na-tätliche» Staatsverwaltung, eine von demFranzosen Quesnoy um die Mitte desvorigen Jahrhunderts erfundene neue Artund Weise, die für die Staatsbedürfnissenöthigen Abgabe» durch eine Auflage aufden remen Ertrag der Grundstöcke ,» er-heben. indem behauptet wird, der Acker-bau sei die einzige HülfSgnelle des Volks-reichkhums.
Physiologie (griech.), die Lehre undErkenntniss der regelmässigen, organischenVerrichtungen der thierische» und Pflan-zcnkörper; besonders die Lehre von derBeschaffenheit und Einrichtung des mensch-liehe» Körpers in seinem gesunden natür-lichen Zustande, Menschennaturlebre. —Physiolog, einer, der diese Lehre stu-dirt oder vorträgt. — physiologisch,waS die Lehre von der natürliche» Beschaf-fenheit des lebende» Körpers betrifft.
physisch (griech.), steh auf die Naturbeziehend, zur Natur gehörend; körper-lich. — physische Gesetze, Naturge-setze. — physische Geographie, steheGeographie- — physische Erzie-hung, körperliche. — physische Welt,Körperwelk.
pbytochemie (griech.), Pflanzenstoff-lebce. Wissenschaft von den Urstoffen derPflanzen, Pflanzenscheidekunst.
phytognomonik (griech-), die Knust,aus der Gestalt und Farbe der Pflanzenihre Eigenschaften und Kräfte zu erkennen.
phytogravh (griech.). Pflanzenbe-schreiber. — Phytographie, die Pflan-zeubeschreibnng. — phytographisch ,pflanzenbeschreibend.
phytolithen (griech ), Pflanzenver-steinernugen.
phytologie (griech.), die Lehre oderErklärung der Natur, der Kräfte und Zu-bereitung der Pflanzen; Pflanzenlehre. Vgl.Botanik.
pia c--»-» (lat.), frommer und wohlthä-tiger Zweck, milde Stiftung. — a>i pi->-csuza», siehe Seite 14.
Picotlen. 395
piaeere, al purere (ital. sprich: piat-schehre). (kaufmännischer Ausdruck) beieinem Wechsel oder einer Anweisung, diesogleich oder »ach 24 Stunden zahlbar ist.piaculuin (lat.), Sähnopfec.pln öesläeolÄ (lat.), fromme Wünsche,welche aber schwerlich oder gar nicht er-füllt werden können.
piaffiren , von Pferde», stolz auftreten,pl» k,-Ä»L (lat.), frommer, d. h. ei»gutgemeinter Betrug, der Statt findet,um einen guten Zweck zn erreichen.
pi» >n.iie>- (lat.), daS dünne Hirnhänt-chen, tvelcheS das grosse und kleine Gehirnund das Rückenmark umkleidet.
plae,»e„>o,'iäe (lat.), fromme», ehrwür-digen Andenkens.
pla„c> (ital.), (Musik): schwach, sanft,mir schwachem Tone. — Der höchste Gradder Schwäche des Tons wird mit xia»i5--imo bezeichnet. — Pianist, Fortepiano-spieler. — pianoforte, siehe Forte-piano.
piarksten, piaren (lat.), Lehrmön-che, Schulmönche; ein geistlicher Ordenvom Anfange des XVII. Jahrhunderts,
Väter frommer Schule», nennt, und sichausser den drei gewöhnlichen Mönchsgelüb-den dem unentgeldlichen Unterricht der Ju-gend in Volksschulen und Gymnasien widmet.
piast, polnischer Edelmann von altemAdel.
Piaster, 1. spanische Silbermünze. «mWerth 2 fl. 24 kr.; 2. türkische Silber-münze von 1 fl. 12 kr.
piazza (ital.), ein öffentlicher Platz,Marktplatz in Italien,pica, das Gelüste» der Schwängern,vicadores (spät,.), in den spanischenStiergefechten, die Kämpfer zu Pferde.
picatum, Pechpflaster,picket, siehe piquet.picknick, ein gemeinsckaftlicherSchmauS,wozu Jeder eine Schüssel beiträgt, Dei-tragsmahl, Zuschußmabl, Zuschüffel.
pico, pic, ei» hoher spitziger Berg,Spitzberg.
picoterie (franz.), Stichelei,picotten (franz.), eine Act gestrichel-ter Nelken, die nicht ausarten.