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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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468 rigolen.

rigolen, sieh« reolen.

rilLLciaado sital.), fMustk) , allmalignachlassend.

Rimailleur (franz. sprich: Rimall-jöhr), Reimler, Reimschmied.

Rinrborso, soviel als Rembourse»ment.

Rimesse, siebe Remesse

rinforrsuso, rivkorr-io sital.) , abgekürztrk. oder riuk., bezeichnet in der musikali-schen Notenschrift das allmaftge Anwach-sen oder Verstärken eines und dessel-ben Tones, da hingegen cr«-crlls<> sich aufeine ganz« Reihe von Tonen bezieht.

Rmfrnnco sital.), AuSlagenerstatlung.— Rinfranco geben, bei den Kaufleu-te», ausgelegte oder auszulegende Gelderwieder erstatten.

rlpieno sital. vom lat. Ikpleni), aus-füllend, mit vollem Chor«. — Ripieno,sHauptw.). Etimmenfullung. — Ripie»nisten, beißen die Sänger oder Spielerim Orchester, welche nicht Solo spielen,sondern bloß die Stimme verstärken, Ne-benspieler, Etimmenaussüller. Daher wer-den auch Lückenbüßer so genannt. — Ri-pienstimmen. Füll- oder Ausfnllungs-stimmen, im Gegensatze der Solo- oderPrincipalstimme, iniviesern sie dieser bloßuntergeordnet oder begleitend sind.

Riposte und ripostiren, siehe Ris-poste.

Nlpi-e,» lltal.), fMufik), Wiederholungeines Hauptsatzes.

Risalit sital.), Dorsprung; «in vonunten bis oben etwas hervortretender Theileines Gebäudes.

riscrmt (franz.), gewagt, waglich. —Ristco likal.), Risque (franz.), Gefahr,Wagmß. — risquire», wage». Gefahrlaufen, auf Gefahr hin etwas thun.

Riscontro sital.), Wechselzahlung,Wechselzahlungs-Amveisung.

i-l-eniiio sital ), sMusiks, ausdrucksvoll,lebhaft.

Riiette, die geringst« Art Reiß.

Ri»x>oste, Riposte lital.), i. schnelle,treffende Antwort; 2. geschivinder Gegenstoßbeim Zechten. — rispostiren, riposii-ren, t schnell und treffend ant,vorteil;2. einen Gegenstoß thun; Z. auSschlagen,

Rival.

von Pferden, wenn man ihnen die Spor-ne» gibt.

Rissole lfranz-l, Fleischpastekchen.Ristorno, Ritorno sital.), bei denKaufleuten, das Ab- und Zuschreiben einesPostens im Hauptbuch-, Riickschreibung. —risiorilire», >. ab-und zuschreiben; 2.von einec bereits abgeschlossenen Versiche-rung gegen eine gewisse Vergütung wiederabstehen.

Ristretto sital), l. kurzer Auszug,Hauptinhalt; 2. der billigste, genauestePreis. — Ataats-Risiretto , kurze Er-zählung der StaatSbegebenheue».

Ilisuin lonezii«, .Iinioi! (lat.), enthalteteuch des Lachens, Freunde! (wenn ihreskönnet).

lii-u, 8«>->io»ioi,, (lat.), sardonischesflachen, bitteres, höhnisches, krampshaf-tes Lachen svon dem Lachkrante, ti-rso->»>, dessen Genuß die Gesichtsmuskrln sor«itzen und zusammenziehen soll, als ivennman lachte).

ri»»»gli^io sital. sprich: riswellialo),(Musik), mit steigender Lebhaftigkeit.

rit»rs>na>>, ril-rs-to tital.), (Musik),zögernd, an Seschwiiibigkeit nachlassend.

rite slat.), ordentlich, förmlich, gesetz-mäßig, feierlich-

Ritornello, Ritornell sital.). Wie-derboliingssatz, Ringelsatz; der Cingangeinec Arie, oder sonst eines Tonstucks, dervon begleitenden Instrumente» gespielt wird,ehe noch die concertirend« Stimm« einfallt,und den Hauptgedanken des nachfolgendenStücks enthalt, und gewöhnlich in derMitte und am Ende des Stücks wiederholtwird.

Ritratta sital ), Rückwechfel.

Ritual«, Ritual slat.), Kirchenord-nuiig, Anordnn,ig kirchlicher Gebrauche;Kirchenbuch, Kirchenagende, enthaltend dieVorschriften der kirchlichen Gebrauche. —Ritus, Gebrauch, besonders kirchlicherGebrauch <z. B- das Messelesen). — Ritua«Ilstlk. Lehre von der Anordnung der kirch-lichen Gebrauch«. — rituell , gebräuch-lich. drauchlich.

Rival sfranz. sprich: Riwal, v- lat.r,,»>»), Nebenbuhler, Mitbewerber umein Amt, Wetteiferer. — rivaltfiren,wetteifern, mit einem um den Vorzug strei-