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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Sabellianer.

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Sagacitä'l.

gefähr einer halbe» Stunde, so weit ei»Jude am Sabbath sich von seinem Anfent-halksorkc entferne» durfte, — Hexen-Gab-bath, Hexen-Zusammenkunft, Hexen-Tanz,abscheulicher Lärm,

Gabelllaner, Anhänger des afcikani.scheu Bischofs Sa bellins im III. Jahr-hundert, welcher im göttliche» Wesen nurEine Person annahm.

Gabler oderAnbier. auch Johannis-Chrislen genannt, die Anhänger einer re-ligiösen Secte im Morgenlande, die sichaus denjenigen Schülern des Täufers Jo-hannes bildete welche nicht zum Christen-thum« übergeben wollten-

Gabon sfraiiz.), eine Art der gröbste»Druckschrift, besonders zu Titeln, Mauer-schriften u. s. w.

Gabords sfrz.), Stückpforten, Schieß-löchec eines Schiffes,

Gabst (sranz. sprich: Saboh), t-Holzschnh; 2, Kreisel.

sabrirrn (sranz,>, niedersäbeln, — Ga»braden, Säbeleie», Metzeleien.

Gaccade sfranz.'), der Schneller, einheftiger Ruck, den man einem Pferde mitdem Zaume gibt.

saccagiren sfranz.), (einen Ort) aus-plündern.

8accl>ulum (griech.), Zucker.

«accul.iri»! (.lat.), Beukelschneider, Ta-schendieb.

Ssei-.I, Gacra slat.). heilige Dinge,sowohl Heiligthnmer, als heilige, gottes-dienstliche Handlungen. — 8-ce« adiiiiiilssiriren. zum Kirchendienste gehörige Ge-schäfte verrichten, z. E- Taufe und Abend-mahl U- s- f. — ttobn. 1 , das heilige

Abendmahl. — 8»cr.i ioe«, heilige Oertcr.- 8.>i,,,-> 8c, iptne.i, die heilige Schrift. —

Gacrament, in der christl. Kirche, einefeierliche gottesdienstliche Handlung, wobeiunter äußer» sichtbare» Zeiche» gewisse gei-stige Güter oder göttliche Wohlthaten vor-gestellt und versichert werden; bei den Pro-testanteu die heil. Taufe und das heil.Abendmahl, und bei den Katholiken nochdie Firmelung, die Buße. die letzte Oe<lung, die Priesterweihe, die Ehe. — sa-craiireiital, sacramentalisch, sacra-meiitllch, zu den feierlichen ReligionSge-bräuchen gehörig, feierlich. — Gacra:

meiltirer, diejenigen, welche die Gegen-wart des Leibs und BlutS Christi im heil.Abendmahl nicht annehmen, die Anhängervon Zwingli's Ansicht. — srrcrameiiti-re» > leichtsinniger Weise fluchen und pol-tern. — Gacrainentalen , Eideshelfer.Belbeuerer der Unschuld eines Andern.

Gacrifrce (fcanz. c vor e wie ss),Gacrisiclum tlat.), Opfer, Aufopfe-rung. — sacrificiren . opfern, aufopfern.— Gacrificiruttg , Aufopferung.

Gacrileyiuin (lat i, 1. ein Kirchen-raub; 2. Entweihung jedes HeUigthumSüberhaupt. — 8ac,'iirg>>-, ein Tempelräu-ber; Tempelschänder.

Gacristan slat.), Kirchendiener. Kü-ster, Meßner, der die Aufstchk über dieKircheiigeräihschafcen hat. — Gacrlsiei »in Kirche», das Zimmer oder Gewölbe,welches zum Aufbehalten der heilige» Bü-cher , Gefäße und Geräkhschafie» bestimmtist, und worin der Geistliche sich in derZwischenzeit aufhält, wo er nicht geradegottesdienstliche Handlungen verrichtet.

Gacrisiltium (lat.), Einstellung allesGottesdienstes, als Strafe.

racroranctus, sacrssaiict (lat.), hoch-heilig.

,»i» os (lat.), das heilige Bei», derKreuzknoche».

säculariflren. Gäculum:c. slat.),siehe secularisiren w.

Gadducäer, eine jüdische Secte, wel-ch« weder Eiigel »och Auferstehung undUnsterblichkeit glaubte, und die mündlicheUeberlieferung verwarf; so genannt von ih-cem Stifter. Gaddok. — Gadducais-mus, die Lehre der Sadducäec, die Laug-nuug der Unsterblichkeit.

Gabi, türkischer Betkelmöuch.

Gadrach, I. ein Geisterfürst; 2. Wn-therich.

Gaffiatt, siehe Maroquin.

Gafflov, Distelgelb, tvilder Sasraii;die getrocknete» Blüthen eines ursprünglichägyptische» Distelgewächses von rökhlich-gelber Farbe, zum Gelb- und Nachfärbe»dienlich.

Gala, siehe Gela.

Gagacität slat.). eindringender Ver-stand, Scharfsinn, Nachforschungsgabe.