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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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s3ns p-ireil.

5SN5 pareil (franz. sprich: saug par

reilji), sonder Gleichen, als Beinamemancher Lnslorle.

prenckre (franz. sprich: sangpraIIg.der), ohne (Karten) zu kausen; so vielals Solo.

Sansculotte (franz. sprich: Sang.gülott'), (einer, der ohne Hosen geht,ein Uubehoster. Ohnehose), zur Zeit derfranzösischen Revolution ein Spottname desGelindels der Fceiheits- und Gleichheits-Männer- — sanscütottistren, l. nachArt der Sansciilotten z» Werke gehen;2. zu einem Sansculotten machen. —Saiiscütottisiiius, unbändiger, aus-gelassener , falscher Patriotismus.

Sanskrit, die heilige Sprache derJn-diec , in welcher die Religions- und Ge-setzbücher dieses Volkes abgefaßt sind- (Vgl.Vedam-)

Sanssouci (franz. sprich: Sang.snhßi, ohne Sorge), das Sorgenfrei Nameeines berühmten Lustschlosses Friedrichs II-,Königs von Preußen, bei Potsdam.

Santa <tasa (soan.), das Gebäude fürdas Jngiiistkionsgecicht, die Jnquisitionsranstalt. „Der Santa Casa heilige Re-gister." (Schiller. )

Santö «franz ), l. Gesundheit; 2. Ge<siindheitsgürtel, Gurt.

Santon, ein türkischer Heiliger oderWaldbruder.

Sapafu, ein kleiner Rollschwanzaffein Südamerika.

Saphena, die Hanptblutader am Fuße,Nosenader.

5-pleaii rat (lat.), genug sür den Ver-ständigen !

Sapo (lat.), Seife. — Sapona-ria . Seifenkraut. — Sapomficatio»,Seifenbildiing.

Sappe (lranz.), im Kriegswesen, «i»in und durch die Erde gegrabener Wegum sich ungesehen und unbeschossen einerFestung nähern zu können; Laufgraben. —Sappeur (sprich: Sappöhr), Sap-pirer, ein Soldat, der solche Wege,Minen oder Laufgräben gräbt, ei» Schanzen-oder Minengräber. — sappiren, Sappengraben.

Sapphir, Saphir tgriech.), ein sehrharter Edelstein von himmelblauer Farbe-

Sassafras. 477

Sapphische Verse , die von der alt-griechischen Dichterin Sappho herstam-mende Bersart: l

— Die Sapphische Strophe bestehtaus drei sapphischeu Versen und einemadonische». Siehe A.

Sapropyra tgr.), Faulfieber.

Sarabande, ein spanischer, gravitä-tischer Tanz.

Saracenen (eigentlich Morgenländer),die Mohamedaner.

Sardanapal, König der Assyrer, des-sen mehr als weibische Weichlichkeit. Uep-pigkeit und Wollust zum Sprichworts ge-worden ist.

Sardelle (ital.), Spiering, Bceislittg,auch Anschovis; eine Art kleiner Hä-ringe, die im mittelländischen Meere, be-sonders bei Sardinien, gefangen werden.

Sarder, so viel als «tarnest-

Sardonisches Sachen,Sardonia»stö (Sardiasts), s. risus sarUonius.

Sardonzpx, ein Hornbrauner Edelstein.

Sarge, siehe Serge.

Sarkasnius, Sarkasn« (griech.),beißende Spötterei, bittere Anzüglichkeit,Scichelrede, Stachelwitz. Mehrh. Sar-kasnien. — sarkastisch, beißend, bitterspottend.. z. B. ein sarkastischer Witz.

Sarkocete (gr.). Zleischbruch, Fleisch-gewächs an den Hoden. — Sarkepi»plocete, Fleischnetzbruch. — Sarkolo»gie , Lehre von den fleischigen Theilen desKörpers. — Sarkom , Fleischgewächs.

— Sarkosts . Fleischbildnng. — sarko-tisch, Fleisch ansetzend, erzeugend. —Sarkotika, Fleisch erzeugende Mittel. —Sarkosiosts, Sarkostose, Fleischver-härtung , Fleischverknöcherung.

Sarkophag (griech.), 1. bei den Al-ten ursprünglich ein aus einer schwammi-gen, leichten, die Leichname schnell (wiePlinius sagt, in vierzig Tage») verzehrendenSteinart verfertigter Sarg ; 2. jeder kunst-mäßig geformte steinerne Sarg, oder einsargförmiges Grabmal.

sarmatische Rraiikheit, Weichselzopf.

Sarras, ein großer Degen, Säbel.

Sassafras, Saffafraß, Fenchelholz,geldgrau, geivürzhafc.