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SerapiS.
tes steh». — seraphischer oder Sera-phi»e»-Drden , ein Beiname des Fran.ziscaner - Ordens , als eines vom erste»Range, von der höchste» Ordnung.
Serapis. eine männliche Gottheit deralten Aegyoter.
Sercrskier, türkischer Oberbefehlsha-her, Obecfeldherr.
Serenade lital. v. »eiu,, Abend), un-ter Jemandes Fenstern aufgeführte Musik,Abendständchen, Nachtmusik.
Serenissimus llat.). Titel regieren-der Fürsten: Seine Durchlaucht, Durch-lauchtigster.
»ergo, Serge (lranz.sprich: Sersch'I,anch Sarsche, leichtes, geköpertes Wol-lenzeng.
Sergent. Sergeant (fran,. sprich:Serschaut), der erste Unteroffizier einerCompagnie Fußvolk, Feldwebel, Wacht-meister.
Serie«, auch Serie llat.), die Reihe.
— i» der Ordnung oder Reihe nach.
— ln un:> .ecrie, in ununterbrochener Reihe.
Serinette (fran;.), kleine Drehorgel.
Vogelorgel.
seriös lat.), I. ernsthaft; 2. ernstlich,im Ernste. — Seriosität, Ernsthaftig-keit. — üöl'icu?<jmont (franz. sprich: se-riösemang), ernsthaft, ernstlich, imErnste.
Sermocination (lat.), die Nedefignr,nach welcher eine abwesende Person redendeingeführt wird. — Sermon, eine Rede,besonders eine lange und breite Rede, Zu-rede, Predigt, Strafpredigt.
Serpent 'franz. sprich: Secpang),Schlangenhorn, schlangenförmiges Blasiu-strnment bei der Feldmusik. — Serven-tist, ein Schlangenhornblaser. — Ser-pentine, Krümmung. — serpentiren,sich schlangeln.
Serpentin llat.), Schlangenstein, mei-stens schwarzgrunlicher nnd fleckiger Speck-stein, woraus allerlei Gefässe, besondersReibmürser gemacht werde» (anch Dphitgenannt).
Serpigo, die Wanderflechke.
Serum, »erum sanguini.-i (lat.), derwässerige Theil des Blutes, das Blutwas-ser, die wässerige Feuchtigkeit, die beim
Sesterz.
Aderlässe» mit dem Blute ausfließk, undsich nach einigem Stehen von dem Bluteabsondert. — serös , wässerig'.
Servante (franz. v. lat. sprich: Ser-wangt'i, >. Magd. Aufwärcerin; 2.Tassengestell, Tellertisch, Beiiischchen, Ne<betikischchen.
Service (franz. sprich: Serwibß'),t. Dienst, Bedienung; 2. das zu einer-lei Gebrauche zusammengehörende Geschirr,Tischgeräth. Tafelzeng, ein Aufsatz, z. E.von Silber, Porcellan, Steingut rc- —Service-Gelder, Berpflegungsgeld, dasGeld, welches die Bürger eines Ortes ent-richte» , um von Einquartierung der Sol-daten befreit zu sein. — Serviettelsprich: Serwietl'), Tellertuch, Mund-tuch, O-uehle-
servil, servilisch llat.), knechtisch,sclavisch, kriechend, niedrig-schmeichelnd. —Servile, blinde Anhänger des Hofes,der unumschränkten Alleinherrschaft. SieheAbsolutisien <vgl. jsiberal). — Ser-vilität, Servilismus, >. Knechtsinn;2. Anhänglichkeit an das unumschränkteGewalksystem. Siehe Absolutismus. —servire», 1. dienen, bedienen, aufwar-ten; 2. auftragen, die Tafel besetzen. —Es ist servirt, es ist aufgetragen. —Serviteur lfranz. sprich: Serwiköh r),I. ein Diener, Aufwärter; 2. eine Ver-beugung ; einen Servikeur machen. —
— Scrvitien (lat.), Dienste, Frohnen,Frohndienste. — Servitut, (eigentlich:Dienstbarkeit, Knechtschaft), die Zwangs-pflicht, Haftbeschwerde, eine, defonders mitdem Besitze eines Grundstücks verknüpfteVerbindlichkeit zum Nutzen eines Andern,wie z. B. der Durchgang durch den Gar-ten , die Durchfahrt durch Wiesen u. s. f.
— 5e>-vu», Scrvus , der Knecht, Diener.
Sesam, der Flachsdokter, ein mor-geuländisches Gewächs, aus dessen Samendas süße Gesam-Oel bereiter wird.
sesquipedalisch (lat.). anderthalb-schubig; sehr lang und hochtrabend (vonWörtern).
Session (lat.). Sitzung, Zusammen-klinkt, z. E- eines Gerichts:c. — in plenn
Sesierz (der), sesierliu5 (lat.), einealtrömische Münze, 2 1/2 Aß werth, d. i.ungefähr eine» guten Groschen. — Sc»