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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Skorisication.

Skorification. siehe Sc . . - I

Skorpio» (griech.), ein krebsähnlichesKerbtbier mit scharfem giftigem Schwanz,stachel.

Skotonia, Skotom (griech.). Vec-finsterung, das Schwarzwerden vor denAuge». — Skotomie, oder Skotodi-mi e, ein die Augen verdnnkelnderSchwindel.

Skrophcl» . siehe Scrophelit-

Skytale. siehe Scytale.

Glain lengl. sprich: Släm, was wirgewöhnlich in Schlemm verwandeln) inmehreren Kartenspiele», der Allstich, Matsch-

Sloop (engl.), Schaluppe, kleinesFahrzeug.

5,»a»ioro , sco» suuilii.,) (ital.), fMltsik).

wüthend, tobend.

Smaragd, ein Edelstein van grasgrü-ner, mehr oder weniger dunkler Farbe.

»,»or,i>»ito oder rmor,»!« sital.). fMusik),schwindend, verlöschend, immer schwacher.

so-r- sikal. vom lak. -uare), fMusik),angenehm, lieblich.

Gobrietät (lak.1, Nüchternheit, Mä-ßigkeit; Besonnenheit. — sobre (franz.),nüchtern; besonne».

Sobriquet (franz.), Spott-, Schimpf-,Spitzname.

Soccus, leichter Schuh, besonders fürdie Schauspieler in den Lustspielen der Al-ten, daher das Lustspiel selbst. (Gegen-theil: Rothur».)

sociabel t>at.), gesellig, umgänglich,Gesellschaft liebend. — social, gesellschafl-lich, die bürgerliche Gesellschaft betreffend,bürgerlich, z. B- Social-Recht, So-cial-Dertrag. — Gocketaire. So»cietär. Mitglied einer Gesellschaft. —Societät, Gesellschaft. — socieia-i se,» ,die Gesellschaft Jes»; so nennen sich dieJesuiten. — sociire» (sich), gesellen,sich zusammengeselle», Gemeinschaft oderGesellschaft machen, gemeine Sache ma-che». — 8oci».e, I. ein Genoß, Mitglied,Gefährte; 2. scherzhaft und spottend. Ge-sell, z. B- ein grober Socius.

Sociiiianer, Anhänger der Lehre desItalieners Socinus, der im xvi. Jahr-hundert eine Sekt« stiftete, welche unterandern die Gottheit Christi läugneke. —Socmianismus. die Lehre des Soci-nus. — sociliiaiilsch, derselben gemäß.

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Sockel, Untersatz unter Säulen, Pfei-lern, Fußgestell.

Soda, Sode, Salzasche, Aschensalz,unreines kohlensaures Natron. — So-dium, die Basis der Soda, «in Metall,das die Weiße des Silbers besitzt. Vgl.Natron und Rali.)

Sodalität <lat.), Brüderschaft, beson-ders ein« geistliche, Innung.

Sodomiterei, widernatürliche Befrie-digung des Geschlechtstriebes, mit Perso-nen von einerlei Geschlecht, oder mit Vieh.<Von der Stadt Sodom, die durch solcheLaster verrufen war.) — Sodomit,einer, der sich dieses Lasters schuldig macht.

8ne>»', grises (franz.), in Frankreich,Jungsrauen aus allen Ständen, welche dieKranken und Verwundete» in den Spitä-ler» pflegen.

Sofa, siehe Sopha-

Soffite, Soffitte lsran,.), «in mitMalerei oder Schnitzwerk versehenes Getä-fel. eine Zelderdecke, hauptsächlich in Thea-tern. So spricht man von blauen, rothenLuftsoffite», d. h. Theilen der Dekoration,welche den blauen oder rothgefärbte» Him-mel darstelle».

Soft«/ siehe Sufis-

Softas, türkische Gräbermönche, diea» den Gräbern der Sultane tägliche Ge-bete verrichten-

-oi-Si-ant s franz. sprich: soadi sang),so genannt, vorgeblich; ein sogenannter.

Soiree lscanz. sprich: Ssoareh),Abendgesellschaft, Abendfest.

Soje, siehe Goy.

Sokratik, sokratische Methodeist die Lehrart des griechischen Weltweise»SokrakeS. nämlich, den Schüler durchgeschickte Frage» »ach und »ach dahin zubringe», daß er den Begriff, welche» manihm deutlich machen will, selbst findet.

8-1 (lat.), 1. die Sonne, der Sonnen-gott der Römer, der bei den GriechenHelios hieß und bald mit dem Apoll dieselbeGottheit bald eine besondere war; 2. sSchei-dekunst), Name des Goldes. — solar, dieSonne betreffend, kommt in Zusammensetzun-gen vor, z. B. So1ar>Mikroskop, So»,nenmikroskop. d. b- ein Vergrößerungsglas,durch welches man kleine von der Sonne