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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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striseinuäc».

-tt-iscian-Io s ital-) fMusikf, schleifend.

sirobllo'idisch lgriech.), zapfeuförmig.

Strsboskop lgriech.). Scheibenbild,Drehbild. — stroboskopische Scher«bei!, optische Zauberscheibeu , welche demAuge überraschende Erscheinungen darbieten.

Stroinatik lgriech-), Teppichweberei.

Strontirni - Erde , eine Erdart, diesich mit Kohlensaure Perbunden im spargel-grünen Sk r ol,! ia n i k, und mit Schwefel-saure im Cöle sti» zeigt.

Strophe lgriech.), 1. ei» Absatz ineinem Gedichte, Abschnitt, ein auS meh-reren Versen bestehender Theil eines Liedes;2. in der Mustk, veränderte Wiederholungeines vorhergegangene» Satzes. — Stro-phik, Zeilenabmessung, Abmessung der Satzein den Gebühren des alte» Testamentes.

Struktur (lat.), Bau, Bauart; Zu-sammensetzlliig, Ordnung, Einrichtung, Zu-sammenhang, Gefüge.

Struma llat.l, Kröpf, Halsdrüsen-geschwulst- — strumos , kropfig.

Stucentur, Stuckaturarbeit (vomital- -lriceo), Gypsarbeit, Wand- undDeckenverzierung in Gyps. Ein besondererZweig der Stuckaturarbeit ist die Berei-tung des Gyps marin ocS oder künst-lichen Marmors, woraus nicht bloßWände von Zimmern, sondern auch Kir-chen , Kanzeln , Tanfsteine, Altäre bekleidet,und Basen, Tischblätter, Leuchter «. s. w.von freier Hand oder vermittelst des Poussir-eisens verfertigt werde». — Stuccator,ein Versertiger davon.

Student- Studiosus llat.), ein derWissenschaft Beflissener auf einer Hoch-schule, Hochschüler, Musensohn.— Stu-dien , gelehrte Bemühungen, wissenschaft-liche Kenntnisse, Gelehrsamkeit. Ist dieMehrheit voll Studium, sorgfältige Er-lernung, Lern- und Forschfleiß; wissenschaft-liche Erlern,illg und Forschung, das anfWissenschaften und Künste verwandte Nach.denken. — Brodstudiuill heißt die Be-mühung um eine oder mehrere Wissen-schaften, welche bloß den niedrigen Zweckhat, sich durchzudrängen. - Man ge-braucht auch noch die Einheit: eine Stu-die, um das Uebuugsstück eines Malerszu bezeichnen, daher das zusammengesetzteWort: eine Studienzeichnung. —

Still. !

studiern , einer Sache mit Fleiß obliege»,ernstlich darüber nachdenken; sich den ^Wissenschaften widmen.

stupend (lat.), erstaunenswerth, de-nn,ndernswertb, erstaunlich. — stupid,dumm, dummköpfig, unverständig. stumpf-finnig — Stupidität, Stumpfsinn, jDummheit, Unverstand, Dickkopfigkeit. -v-xiians, Starrsucht.

Stupxnt<r (lat. >, die Geschändete. — iGtuprntor, der Schänder. — stupri-ren, schänden, schwächen, entehren. —Stuprui», Schwächung, Schändung,Entehrung, Unzucht. — 8lup,w»> riow».tu»,, gewaltsame Schändung, Nothzucht.

siygisch lgriech. von Styx), t. derUnterweltangebörig; 2. »»eigentlich: ätzend,zerfressend, wie z- B- die Salpetersäure.

— Stygius, Beiname des Pluto.

Styl, Stylisiik, siehe Stil.

Styliten lgriech.), Sänlenbeilige,wunderliche christliche Einsiedler, die, alseine Bußübung, den größten Theil ihres lLebens auf den Spitzen hoher Säulen zu-brachten.

Stylometrie lgriech.), Säulenmeß-kunst. — Stylometer, Säulenverbälttilß-meffer.

Sthymatosts (griech.), das Blut-Harne».

Stymphaliden , in der alten Zabel-lehre, ungeheure Raubvogel mit furchtbarenSchnäbeln und Krallen, die sich in denum den See Skymphalis in Arkadien ge-legene» Wäldern aufhielten.

siyptisch ( griech. 1, stopfend, blutstillend,zusammenziehend. — Styptikn , sto-pfende, besonders blutstillende Mittel.

Styx (griech.), in der alten Fabel-lehre, ein Fluß in der Unterwelt, überwelchen Cbaron die Abgeschiedenen in sei-nem Nachen führte. Sei» Wasser wartrüb und schwärzlich, und den Göttern soheilig, daß sie bei demselben schwuren.

Sünder, Sunde (lat-!', 1. bei denGriechen Vettho, pitho, die Göttin derUeberredungskunst; 2. Redefluß; angeneh-mer, einnehmender Vortrag, Ueberreduugs-gabe. — Sunsorie», Ueberredungsmittel,Ueberredungskunst. — sunsorisch , über-redend.

5»l> (lat.), unter, z. B- -ub1.